From f5ba6367052d906832914ba424b033ce4e275ccc Mon Sep 17 00:00:00 2001 From: Markus Weigelt Date: Wed, 27 Aug 2025 17:04:45 +0200 Subject: [PATCH 01/12] Add TEI fulltext interface, test and fixture --- Classes/Common/FullTextReader.php | 4 +- Classes/Format/Tei.php | 133 ++++++++++++++++ Tests/Fixtures/Format/tei.xml | 255 ++++++++++++++++++++++++++++++ Tests/Unit/Format/TeiTest.php | 73 +++++++++ 4 files changed, 463 insertions(+), 2 deletions(-) create mode 100644 Classes/Format/Tei.php create mode 100644 Tests/Fixtures/Format/tei.xml create mode 100644 Tests/Unit/Format/TeiTest.php diff --git a/Classes/Common/FullTextReader.php b/Classes/Common/FullTextReader.php index e3f060d74a..a59151c722 100644 --- a/Classes/Common/FullTextReader.php +++ b/Classes/Common/FullTextReader.php @@ -33,7 +33,7 @@ class FullTextReader /** * Constructor - * + * * @param array $formats */ public function __construct(array $formats) @@ -44,7 +44,7 @@ public function __construct(array $formats) /** * This extracts the OCR full text for a physical structure node / IIIF Manifest / Canvas from an - * XML full text representation (currently only ALTO). For IIIF manifests, ALTO documents have + * XML full text representation. For IIIF manifests, ALTO documents have * to be given in the Canvas' / Manifest's "seeAlso" property. * * @param string $id The "@ID" attribute of the physical structure node (METS) or the "@id" property diff --git a/Classes/Format/Tei.php b/Classes/Format/Tei.php new file mode 100644 index 0000000000..88a37ab354 --- /dev/null +++ b/Classes/Format/Tei.php @@ -0,0 +1,133 @@ + + * + * This file is part of the Kitodo and TYPO3 projects. + * + * @license GNU General Public License version 3 or later. + * For the full copyright and license information, please read the + * LICENSE.txt file that was distributed with this source code. + */ + +namespace Kitodo\Dlf\Format; + +/** + * Fulltext ALTO format class for the 'dlf' extension + * + * ** This currently supports ALTO 2.x / 3.x / 4.x ** + * + * @package TYPO3 + * @subpackage dlf + * + * @access public + */ +class Tei implements \Kitodo\Dlf\Common\FulltextInterface +{ + /** + * This extracts the fulltext data from ALTO XML + * + * @access public + * + * @param \SimpleXMLElement $xml The XML to extract the raw text from + * + * @return string The raw unformatted fulltext + */ + public function getRawText(\SimpleXMLElement $xml): string + { + $rawText = ''; + + // register ALTO namespace depending on document + $this->registerTeiNamespace($xml); + + // Get all (presumed) words of the text. + $strings = $xml->xpath('./TEI:text/TEI:body//TEI:head'); + $words = []; + if (!empty($strings)) { + for ($i = 0; $i < count($strings); $i++) { + $attributes = $strings[$i]->attributes(); + if (isset($attributes['SUBS_TYPE'])) { + if ($attributes['SUBS_TYPE'] == 'HypPart1') { + $i++; + $words[] = $attributes['SUBS_CONTENT']; + } + } else { + $words[] = $attributes['CONTENT']; + } + } + $rawText = implode(' ', $words); + } + return $strings[0]; + } + + /** + * This extracts the fulltext data from ALTO XML and returns it in MiniOCR format + * + * @access public + * + * @param \SimpleXMLElement $xml The XML to extract the raw text from + * + * @return string The unformatted fulltext in MiniOCR format + */ + public function getTextAsMiniOcr(\SimpleXMLElement $xml): string + { + // register ALTO namespace depending on document + $this->registerTeiNamespace($xml); + + // get all text blocks + $blocks = $xml->xpath('./alto:Layout/alto:Page/alto:PrintSpace//alto:TextBlock'); + + if (empty($blocks)) { + return ''; + } + + $miniOcr = new \SimpleXMLElement(""); + + foreach ($blocks as $block) { + $newBlock = $miniOcr->addChild('b'); + foreach ($block->children() as $key => $value) { + if ($key === "TextLine") { + $newLine = $newBlock->addChild('l'); + foreach ($value->children() as $wordKey => $word) { + if ($wordKey == "String") { + $attributes = $word->attributes(); + $newWord = $newLine->addChild('w', $this->getWord($attributes)); + $newWord->addAttribute('x', $this->getCoordinates($attributes)); + } + } + } + } + } + + $miniOcrXml = $miniOcr->asXml(); + if (\is_string($miniOcrXml)) { + return $miniOcrXml; + } + return ''; + } + + + + /** + * This registers the necessary ALTO namespace for the current ALTO-XML + * + * @access private + * + * @param \SimpleXMLElement &$xml: The XML to register the namespace for + */ + /** + * This registers the necessary ALTO namespace for the current ALTO-XML + * + * @access private + * + * @param \SimpleXMLElement &$xml: The XML to register the namespace for + */ + private function registerTeiNamespace(\SimpleXMLElement &$xml) + { + $namespace = $xml->getDocNamespaces(); + + if (in_array('http://www.tei-c.org/ns/1.0', $namespace, true)) { + $xml->registerXPathNamespace('TEI', 'http://www.tei-c.org/ns/1.0'); + } + } +} diff --git a/Tests/Fixtures/Format/tei.xml b/Tests/Fixtures/Format/tei.xml new file mode 100644 index 0000000000..8059e33ff7 --- /dev/null +++ b/Tests/Fixtures/Format/tei.xml @@ -0,0 +1,255 @@ + + + + + + Arbeitshilfe + + + + + Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden + + http://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/ + + 2024-08-13T14:10:59.318000+02:00 + + + [N. N.], Arbeitshilfe. Jena, 1989. + + + Jena + 1989 + + + Arbeitshilfe + + + + + + http://digital.slub-dresden.de/id189390671X + urn:nbn:de:bsz:14-db-id189390671X5 + 189390671X + 827533 + + Thüringer Archiv für Zeitgeschichte "Matthias Domaschk" + Politischer Samisdat der DDR + + + +

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+ + + INHALT Seite 1 Geleitwort 2 Erfahrungen mit dem Unumgänglichen 7 Betroffenheitsbericht eines ehemaligen Gausoldaten 9 Eindrücke von einem Gespräch eines ehemaligen Bausoldaten mit einem ehemaligen Leutnant 11 Betroffenheitsbericht eines Bausoldaten 12 Aktionen und Reaktionen in Sachen Arbeitsschutz 19 Zeugnis der Betroffenheit 23 Glaubensfragen 24 Vorschlag zur Einrichtung eines sozialen Wehrersatzdienstes 27 Ziviler Dienst statt aktivem Wehrdienst "Waffe oder Besen schultern? " 29 Eindrücke vom Erfurter Kirchentag 30 Informationen + Und du Stubenältester bei der Armes Sie holten dich im 26. Jahr Komm, kämpfen wir an gegen unser Heimweh! Und daß man kein Schwein wird auch nicht als EK Und daß wir gehorchen nicht blind, ohne Hirn Genosse - wieso zeigst du an deine Stirn? Du sagst uns, ein jeder wär sich selbst der trägste. Vertrauensmann! Ach, du verkaufst unser Vertraun! Vor jedem höheren Posten Mann, auf unsere Kosten mußt du dir kein Häuschen baun. Vertrauensmann, ach du verkaufst unser Vertraun. + Wir kennen dich tausendmal, das i t kein Glück Du bist je erzogen zum Untertan Der nach unten tritt und sich nach oben bückt Wir kennen dich nicht erst seit Heinrich Mann Und sehen doch meistens zu spät, wie du geil Den aufstieg versuchst am sicheren Seil Der Vorgesetzten, die heimlich johln Daß wir dich wählten, um sie auf die Erde zu holen. Vertrauensmann! Ach, du verkaufst unser Vertraun! vor jedem höheren Posten Mann, auf unsere Kosten mußt du dir kein Häuschen baun. Vertrauensmann, ach du verkaufst unser Vertraun. + + +
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+ + + Liebe freunde Ein Blatt für Soldaten/Bausoldaten - was soll das? Reicht uns nicht schon die unmittelbare Konfrontation mit dieser gesellschaftlichen Aus-Zeit? Sollen wir uns über dieses System, dem wir ausgeliefert sind, noch Gedanken machen? Wir haben mit uns und den anstehenden Problemen schon genug zu tun. + Wir, das sind bisher 5 ehemalige Bausoldaten, finden es wichtig, wenn wir in Verbindung bleiben und dafür sine Sprachmöglichkeit entwickeln könnten. Zu sprechen wäre über Vieles: - Wie ist Eure gegenwärtige Situation, von Einzelnen und Gruppen: Was kann man dagegen oder dafür tun; was würdet Ihr anderen in gleicher Situation empfehlen? - Welche Erfahrungen machen die "Hinterbliebenen" (Eltern, Frauen, Kinder, Kollegen usw.) ? + - Wodurch bekommt Ihr Hilfe? - Welche Informationen über Aktionen, geplante Vorhaben, Beschwerden etc. sollten möglichst viele streichen? - Wo seht Ihr Alternativen zur gegenwärtigen Praxis des Wehrdienstes und wie wären diese zu realisieren? Dahinter steht, daß wir eine Sprache entwickeln müssen, die die für diese Preis Verantwortlichen auch verstehen können. - Was gibt's Neues (Anzeigen, Gesuche, Angebote) ? + Wir möchten mit diesem Blatt beginnen, Mut zu machen wähnend und nach dieser belastenden Zeit. Mut, den man braucht, um den destruktiven Mechanismen konstruktive Ideen entgegenzusetzen. Nur so wird es möglich sein, eine Änderung der gegenwärtigen Praxis in Zukunft zu erreichen, wenn wir gemeinsam nach neuen Wegen suchen. Dazu wollen und müssen wir mit andren Betroffenen in Verbindung und im Gespräch bleiben. Für uns ist es schon allein deshalb wichtig, weil wir nicht am Ort des Gebrechens mehr stehen müssen. Für dieses Blättchen suchen wir noch nach einem geeigneten Namen und einer ansprechenden Titelseitengestaltung. Vielleicht könnt Ihr uns dabei helfen. + Erfahrungen mit dem Unumgänglichen Drei Monate erst liegt es zurück, daß sich das sogenannte Entlassungstor für uns öffnete. Ich sehe es noch, eine geräumige Unterbrechung des Stacheldrahtzaunes, davor die Offiziere in Uniform und wir bereits in Zivil, dahinter ein Spalier von Angehörigen, und als wir diese Schwelle zum zivilen Dasein passierten, begannen Frauen zu weinen und Kinder nach dam Papa zu rufen. Wir aber stürzten ins Freie - besser gesagt in den relativ freieren Raum - ohne uns umzusehen, wir suchten schnellstmöglich das Weite, ohne uns auch nur richtig voneinander zu verabschieden. Die Trennung von den 18. Monaten war so unnatürlich wie die 1 1/2 Jahre selbst. + Obwohl diese Zeit erst drei Monate zurückliegt, muß die Erinnerung daran extra bemüht werden - es kostet Arbeit, das eine oder andere hervorzukramen und vor das innere Auge oder Ohr treten zu lassen. Woran das wohl liegen mag? Wohl an einem automatisch funktionierenden Verdrängungsmenhanismus, der unliebsame Erinnerungen gern in schwer zu öffnende Schubfächer verschließt. Ich glaube, das wird nicht nur mir so gehen: Andere, die's hinter sich haben, schweigen davon oder erzählen nur das Lustigste. Was fürfeine Storys gibt es das, was hat man da nicht alles für Dinger gedreht wie schlau sich oft aus der Affäre gezogen! Derlei Biertischgerede + + + +

+ kennt jeder. Es gehört zum Verdrängungsmechanismus dazu, der, wie mir scheint, ein gesellschaftlicher ist: Das Armeeproblem wird außer von ummittelbar Betroffenen und deren nächsten Angehörigen kaum in den Herzen der Menschen bewegt. Es wird ihm ein bestimmtes, streng abgegrenzten Reservat in uns und unter uns zugewiesen. Wer zu viel und zu ernst davon spricht, gilt als Spielverderber. + Vielleicht wird mancher nach dieser weit ausladenden Vorrede fragen, ob's denn nun wirklich so schlimm war bei der Armee, daß darum solch ein Theater gemacht werden muß. Und wenn ich dem so Fragenden erzählte, daß ich keine Übung und nicht einmal einen Nachtalarm miterleben mußte, daß ich weder durch den Schlamm zu robben, noch über die Sturmbahn zu rennen hatte, dann würde er gewiß abwinken: Was willst du denn, hast's doch gut gehabt, warst fein raus! Und ich würde zugeben müssen, daß mir'svergleiebs weise gut gegangen ist bei der Armee. Wozu also das ganze Gerede von der Problembewältigung? Allerdings darf hier das Wort "Vergleichsweise" nicht übersehen werden. Und wenn ich die 18 Monate ansehe, dann kann, dann muß ich vielleicht darüber reden, zumal es fast jeden männlichen Bürger betrifft. Denn wie Vorgesetzte sich auch immer geben, wie unter - schiedlich die Situation des Einzelnen auch sein mag - es ist immer dasselbe Problem: Menschen werden getrennt von dem ihnen vertrauten Lebensbereich, vom Arbeitsplatz, von ihrer Familie, von Frauen und Kindern, von ihren Freuoden, werden das Familie, von Frauen und Kindern, von ihren Freuoden, werden das weggerissen und für 1 1/2 Jahre in ein System gepreßt, daß ihnen bedingungslosen Gehorsam und reibungsloses Funktionieren als höchste Tugenden anerzieht. Und leider, meistens gelingt dass auch, ob mit unsanfter oder sanfter Gewalt. + Begünstigend wirkt menschliche Schwäche: Die Bestechlichkeit des Einzelnen beispielsweise, daß der eigene kleine Vorteil schwerer wiegt als das Empfinden für das Ganze. Wer wird von solcher Schwäche schon nicht heimgesucht, fährt nicht gern in den Urlaub, hat nicht zu Haus private Sorgen und Probleme, die nur im Urlaub geklärt werden können?! Ich kann mich da nicht ausklammern. Genau damit aber wird von vorgesetzter Seite aus gerechnet und gearbeitet. + Das Empfinden fürs Genze - warum war es bei uns so selten zu finden? Stattdessen gab es Kumpanei (das lautstarke Gegröhle auf der nächtlichen Straße zum "Objekt" war an Ausgangstagen unüberhörbar ), es gab Grüppchenbildung und Zersplitterung. Damit wir uns nicht falsch verstehen: Es geht mir nicht darum, dergleichen zu verurteilen (wie schnell war man da selbst mittendrin). Vielmehr geht es Mir um die Frage, ob man der Erziehung zum unbedingten Gehorsam, der Vermassung und der allgemeinen Resignation, man könne ja sowieso nichts machen, etwas entgegengesetzon kann. Für mich waren da ein paar Dinge von Bedeutung: Zum ersten dies, ob man sich f[r Yeit nach Dienst täglich noch etwas Konkretes vornehmen konnte. Natürlich hängt so etwas sehr von den Räumlichkeiten ab. Meist sind die Bedingungen schlecht. In der Regel hatte man zum Briefeschreiben nicht den erforderlichen rußigen Raum. Briefe schreiben tat gut, genauso gut wie Briefe empfangen. Das Bücherlesen konnte dann zu einer guten Sachs werden, wenn man die Möglichkeit hatte, es mit mehreren Beuten zu tun. Garn erinnere ich mich hier an illegalerem Wein. Hier bekam man Abstand vom Armeealltag und konnte zuweilen über die Kleinlichkeit seiner Probleme lächeln. + Und dann: Jede Art wirklich produktiver Tätigkeit konnte sehr hilfreich sein. Mir gab des allabendlich Musizierstündchen, allein + +

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+ oder zusammen mit anderen, oft das Gleichgewicht zurück, das mir der Armesalltag genommen hatte. Eine besonders schöne Erfahrung dabei: Die Musik brachte das fertig, was gemeinsamer christlicher Glaube leider nicht vermochte: Leute mit unterschiedlichem Glaubenssamen Herzenssache. Als Zweites möchte ich die Kontakte zur Außenwelt nennen. Waren sie möglichst vielseitig und lebendig, konnten sie zur Rückenstärkung und zum Abbau von Resignation beitragen. man fühlte sich vom Kreise Derer da draußen im zivilen Leben, von Freunden und Famille ein Stück mitgehalten und getragen. Die Wichtigkeit der Post hatte ich schon erwähnt. Ich hatte aber auch das Glück, im Ausgangsgebiet gute persönliche Kontakte zu haben. Da gab es einen Pfarrer mit dem sich ein lebendiger und konstruktiver Kontakt ergab, weil er außerordentlich engagiert und spontan hilfsbereit für uns war. Oder es fanden sich Familien, wo man zu jeder Zeit erscheinen und unterkriechen konnte. Ich glaube, die Kirchgemeinden könnten sich noch viel mehr zur Aufgab machen, Armisten (egal, ob Soldaten oder Bausoldaten) zu betreuen. Zum einen müßten sie herausfinden, welch Angehörigen des eigenen Umkreises zur Zeit ihren Armeedienst verrichten, zum andern Kontakte zu nahegolsgenen Kasernen suchen. Auf diese Weise müßte die Armeeproblematik noch mehr ins zentrale Blickfeld der Kirche rücken und in den Herzen der Gemeinden bewegt werden. Eine dritte Sache: Bausoldaten schreiben Eingaben, das ist bekannt Manche meinen, dies müßte noch mehr ausgebaut werden, damit es von Wirkung sei. Viele winken auch ab und sagen, Eingaben brächten überhaupt nichts. Sei dem wie auch immer, mir ist es hier schwer gefallen, aus dar Reserve zu kommen und etwas zu tun. Wenn ich aber den Ansatz fand, mich für eine Sache zu engagieren, brachte es + mir selbst ein gutes Stück Rückgratstärkung, Solidarität mit anderen, und es beseitigte für einige Zeit das eigene Obnmachtsgefühl, daß man doch sowieso nichts machen können Die Solidarität untereinander ist der letzte Punkt, den ich ansprechen möchte - fast auch der wichtigste. Dagestanden Grüppchenbildung und Zersplitterung, ich sagte es schon. Wer stellt schon gern das Eigene hinten am, wenn's ums ganze geht?? Und dann die vielen kleinlichen Feindlichkeiten des Alltage - Menschliches, Allzumenschliches. Auch das Christsein konnte zur Abgrenzung und zur Grüppchenbildung wurde, hinter die Du dich flüchtest, um sicher zu sein vor den Infragestellungen Andersdenkender. + Solidarität untereinander, wie schwer war sie zu üben, aber an Punkten, wo sie spürbar wurde, wuchs zwischen uns neue Kraft, eine Kraft, die kein Armeszwang zerstören konnte. Von dieser Seite wurde mir Jesus lebendig, seine Solidarität mit den Ärmsten der Armen, mit den Leidenden und den Entrechteten. Leiden kann in die Osolation führen und dadurch zerstörend und sinnlos sein, kann aber auch Menschen in der Solidarität innerlich und zueinander wachsen lassen. Jesus Lebte diese Solidarität und starb dafür, einsam und von Gott verlassen fühlen, am Areuz. Sein Leiden kann für uns sinnvoll werden, wenn wir uns solodarisieren mit ihm im entrechteten und leidenden Menschen neben uns. + +

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+ + + + Menschen gehen zu Gott in Seiner Not, finden ihn arm, geschmäht, ohne Obdach und Brot, sehen ihn verschlungen von Sünde, Schwachheit und Tod. Christen stehen bei Gott in Seinem Leiden. (D. Bonhoeffer) + Betroffenheitsbericht eines ehemaligen Bausoldaten Vor einem viertel Jahr wurde ich vom Wehrdienst entlassen und der Alltag mit den vielen Problemen, Sorgen, Ängsten aber auch Freuden verdrängt Gefühle und Erinnerungen der eineinhalb Jahre. Für mich ist dies aber ein wichtiger Abschnitt meines Lebens, den ich nicht ausradieren will. Ich bin zum Überdenken und Umdenken gekommen und mir ist der ganze Wahnsinn der Rüstung und der "Verteidigung" bewußt geworden und macht mich sehr betroffen. Schon den ersten Tag fühlte ich mich als Gefangener, nachdem wir unsere Zivilsachen ablegen mußten und ich den Namen meiner Frau auf das Paket malte, danach Einkleiden, auf den Lk W und in ein umzäuntes Gelände mit Posten. + Ja und zu Hause blieb eine Frau mit zwei Kindern und der Verantwortung für 25 Heimbewohner. Dies war eins Belastung, die meine Frau psychisch und physisch his heute nicht verkraftet hat. Unsere Tochter hat diese Zeit auch bewußt miterlebt und wenn die russischen Hubschrauber abends über unserer Stadt kreisen, weint sie oft und ist schwer zu beruhigen. Aus diesen Problemen heraus war der Urlaub für mich das Ziel und + Licht, auf das ich hinlebte und so mußte ich oft harte innere Kämpfe führen, denn der Urlaub wurde als Druckmittel von unseren Offiziere mißbraucht. Betroffen bin ich auch von der Entmündigung des einzelnen, denn es gibt nur das Recht auf Gehorsam. Da ich bald den Bausoldatendienst nicht mehr akzeptieren konnte, fehlte mir jegliche Motivation zur Arbeit und ich fühlte mich durch Druck nur immer mehr ausgebeutet. So ist nach meinen Erfahrungen folgende Forderungen an unseren Statt gereift: Es darf kein Familienvater mehr zum Wehrdienst eingezogen werden, die Anerkennung des Zivildienstes und die Ausführung im sozialen und ökologischen Bereich ist dringend notwandig. Die Umgestältung zum Überleben muß auch bei uns beginnen, dazu brauchen wir das Umdenken und Handeln bevor es zu spät ist. Die Abrüstungsversuche von Gorbatschow sind primär aber jeder kleine Schritt von uns ist ebenso wichtig. + WENN WIR NICHT LERNEN ALS MENSCHEN MITEINANDER ZU REKEN WERKEN WIR ALS NARREN MITEINANDER UNTERGEHEH. (frei nach M. L. King) + + +
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+ + + + Eindrücke von einem Gespräch eines ehemaligen Bausoldaten mit einem ehemaligen Leutnant 3 Monate nach meiner Entlassung aus der NVA hatte ich Gelegenheit, mit einem ehemaligen Leutnant, welcher längere Zeit mit Bausoldaten in Prora zu tun hatte, zu sprechen. Da dieses Gespräch ohne äußere Zwänge oder Umstände zufällig zustande kam, wurde es eine möglich gewesen wäre. nach Meinung meines Gesprächspartners gab es durchaus einige "anständige" Bausoldaten. Die meisten aber würden sich hinter dem "Deckmantel der Religion" verstecken. Bei dem Wort "anständig" hatte ich einen bitteren Beigeschmack auf der Zunge. Ich kannte auch Bausoldaten, welche von unseren Vorgesetzten als "anständige" bezeichnet wurden. Er erzählte mir weiterhin, daß er Vorgesetzte gehabt habe, welche die "harte Tour" bevorzugten. Dies hatte aber viel Unruhe ausgelöst und wäre nicht immer zugunsten der militärischen Führung abgelaufen. Mein Gesprächspartuer bevorzugte die "weiche Tour", welche seiner Meinung nach sehr wirksam war. Mit Hilfe von Arbeits-, Ausgangs- und Urlaunsvergünstigungen und anderen Privilegien wurde versucht, "einen kleinen Stamm von zuverlässigen Leuten heranzuzüchten". Von der Wirksamkeit dieser "weichen Tour" konnte ich mich während die andere Variante meistens einen erhöhten Zusammenhalt und Solidarität unter uns hervorrief. Eine große Rolle bei der Meinungsbildung des Leutnants über Bausoldaten spielten wahrscheinlich auch das ungenügende Wissen und mangelhafte Vorstellungen über die unterschiedlichen Motivationen und Gründe, die zum Dienst ohne Waffe bei allen Bausoldaten vorhanden sind. Da man in der Armee auf die Gründe jedes einzelnen nicht eingeht oder eingeben will, vermischt sich vieles Gesehene oder Gehörte, meistens aus + den Zusammenhang gerissene, bei vielen Vorgesetzten. Es tragen aber auch leider manche Verhaltensweisen von Bausoldaten dazu bei. Wir sprachen auch über die besonders Stellung des Dienstgrades "Leutnant, Unterleutnant" zwischen den Bausoldaten und seinen Vorgesetzten. Da die Dienstzeit 4 Jahre beträgt, ist jeder bestrebt, den Leutnantsrang zu erhalten. Daraus ergeben sich gewisse gesellschaftliche und finanzielle Vorteile beim Studium. Es ist also ein Zwang da, der bei 10 jährig Dienenden nicht so stark ausgeprägt scheint. Unterleutnants und Leutnants sind also einem gewissen Druck ausgesetzt, immer bestrebt, der Führung als auch den ihnen unterstellten Soldaten alles recht zu machen. Hinzu kommt das Alter dieser Personen. Die meisten sind um einiges jünger als die Bausoldaten und besitzen auch nicht deren Lebenserfahrung (Familie, Beruf, usw.). Meinung nach sind manche, zumindest am Anfang, total überfordert, so daß es zu gewissen Fehlreaktionen kommen kann. Als ehemaliger Bausoldat verstehe ich unter diesen Gesichtspunkten viele (Fehl-) Reaktionen unserer Vorgesetzten besser. Wir beendeten unser Gespräch, ohne unsere manchmal gegensätzlichen Meinungen geändert zu haben. ich diesen Dialog als positiv empfunden. So sind vielleicht einige Vorurteile zwischen uns abgebaut worden. + Wenn die Herrscher nicht so regieren, wie ich es wünsche, verzichte ich darauf, ihnen zu helfen, mich zu regieren. Ich werde dann passiver Widerständler... (M. K. Gandhi) + + +
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+ + + Betroffenheitsbericht eines Bausoldaten Im Zug nach W. wurde mit noch nicht so richtig bewußt, was auf mich zukommt. Man hatte noch so eine gewisse Erwartungshaltung vor dem Neuen und war je noch in Zivil und in Freiheit. Die Erinnerungen an Frau und Kinder waren noch frisch. Als der Stacheldasht vom Objekt in Sicht kam, wurde mir dann doch etwas mulmig zumute. Nachdem dann die langen Stunden Straß vom Papierkrieg, Einkleiden Umziehen usw. vorbei waren, wußte ich, was Familie und zu Hause für mich bedeuten. In jeder freien Minute war ich in Gedanken Zuhause. + Nach den ersten Tagen bekam ich mit, wo es lang geht und ich merkte, daß im Gegensatz zu den "normalen" Soldaten unsere Grundausbildung nicht so hart ist. wie ich es mir erst vorstellte. Ich hatte den Eindruck, daß die Vorgesetzten sehr Lustlos an die Sache herangingen und sie waren und sie waren öfter uneins. An diesem Desinteresse der Vorgesetzten hat sich die ganzen Wochen und Monate nichts geändert. so daß ich der Eindruck habe, ich hin nicht zur Verteidigung hier, sondern nur billige Arbeitskraft. In den ersten Wochen hat man sehr viel an die Familie gedacht, viel geschrieben und sich Sorgen gemacht, ob es allen gut geht, ob die Frau allein zurecht kommt ... Nach dem ersten Wochenende zu Hause, daß ich sehr intensiv mit Frau und Kindern verbracht habe, hatte ich mich doch allmählich damit abgefunden, die Zeit hier zu dienen. + Leider bekommt man immer wieder zu spüren, daß Bausoldaten nicht gut angesehen sind. Wir haben uns mit Soldaten unterhalten, sie wußten größtenteils nichts über uns. Ihnen wurde gesagt, die Spaties sind größtenteils aus dem Knast, wußten in etwa Bescheid, weil sie unsere Vorgänger kannten. Die Soldaten wurden belehrt. mit uns nicht zu sprechen oder Kontakt aufzunehmen. Wir sind deshalb + isoliert in extra Baracken abseits von den anderen Unterkünften untergebracht. Wir sind dabei, das Feindbild abzubauen und haben auch gewisse kleine Fortschritte gemacht, aber es bleibt noch viel zu tun. Die Bevölkerung zeigt im Ganzen Sympathie für uns Bausoldaten. Jetzt haben wir uns "eingelebt". Freizeitmöglichkeiten sind leides begrenzt. Wer Ausgang hat. kann bei schönem Wetter ins Bad fahren. Ansonsten bleibt nur die Gaststätte und da eventuell ein paar Stunden am Billerdtisch. + Sehr geehrter Herr S. B. den 30. 7. 1988 Wer. die Unterzeichnenden, wurden am 28. April 1988 zum Grundwehrdienst als Bausoldat eingezogen und von verschiedauan Sienststellen nach B. abkommandiert. Die Versetzung fand in der letzten Woche statt. Mit unserer Abkommandierung wurde die Kompaniestärke der Haukompanie in B. wiederhergestellt Ab dem 1. 8. 1988 sollen wir in den Aluminiumwerken I und II des GKB arbeiten. Satt 14 Tagen arbeitet ein Teil der Kompanie im rollenden 3-Schicht-System. In den völlig veralteten Werken sind die Bausoldaten auf unfreiwilliger Basis tätig: wochentags jeweils 8 Stunden und am Wochenende jeweils 12 Stunden. Nach Aussagen und Schilderungen der Bausoldaten, die bereits dort im Einsatz sind, werden in den beiden Werken grobe Verstöße gegen den Arbeite- und Gesundheitsschutz begannen. + Rakten und Feststellungen zu unserem Einsatz in den Aluminiumwarken I und II des CKB Die Mitteilungen an unsers Bischöfe sind eindeutig nachprüfbar. Es handelt sich zum einen um mündliche Auesagen von leitenden Mitarbeitern des CKB, die durch Zeugen bestätigt werden können. Zum anderen gibt es schriftlich festgehaltene Werte und Fakten die bestimmt such nachprüfbar sind. Gewisse Schlußfolgerungen haben wir selber gezogen. + + + +

+ + 1. Gefährdung durch die Abgase Leut Aussage des Abteilungsleiters im Produktionsbereich 3 (Aluminiumproduktion) des CKB, Gen. Harmasky, beträgt der Kohlenmoxidgchalt das 5 -7fache und der Flurwassarstoffgehalt das 3 - 4fache der zulässsigen MAK - Norm (mexim. Arbeitsphatzkonzentration). Dazu muß gesagt werden, daß nach Aussage eines Brigadiers diese Werte in der Eingangszone der Produktionshallen gemessen wurden. Also liegen die Größen an den Elstrolysebädern wahrscheinlich noch höher als die Maßwerte ergeben gaben. Außerdem werden in den Hallen Kraftfahrzeuge eingesetzt, deren Diesemmotoren zusätzliche Abgase schaffen. Dies sind offensichtlich nicht weiter erfaßt. 2. Gefährdung durch den Verbrennungsprozeß Die Gefährdung durch den Verbrennungsvorgang sind vielfältig. Des größte Problem besteht durch die in den Bädern vorhandene 950ºC heiße Schmelze. Durch Zugabe von Soda und ähnlichem wird diese Gefahr noch erhöht. Die Arbeitsschutzmittel (Brille, Helm, Handschuhe und Schuhe verhindern nicht in genügendem Maße die Verbrennungen, die durch glühende Spritzer verursacht werden können. Es ist auch unmöglich, mit allen diesen Arbeitsschutzmitteln 8 Stunden am Alubad zu arbeiten. Deshalb wird vielfältig und offenkundig gegen den Arbeitsschutz verstoßen, um sich Erleichterung zu verschaffen. Es werden z.B. grundsätzlich von den Zivilbeschäftigten keine Bri-llen und Staubmasken mehr benutzt. Glühende Schmelz wird in offenen Behältern durch die Jallen transportiert. Durch mangelnde Qualität der zur Verbrennung eingesetzten Elektvokohleblöcke 60a ... 300kg) kommt es vor daß die glühenden Kohleböcke von den Haltsrungen in die Schmelze fallen und dort von Hand mittels Eisenstangen herausgeholt werden müssen. Während dieses Vorgangs ist die Verbrennungsgefahr besonders groß und der Arbeitsschutz wird total vergessen. Durch glühende Schmelze bestehen noch viele andere Gefährdugnen, die hier nicht im einzelnen aufgeführt werden kann, da man diese schlecht beschreiben + kann. Man Muß diese Vorgänge miterlebt haben. Ein wichtiger Punkt ist die Sorglosigkeit, die in diesen Dingen an den Tag gelegt wird und Verbrennungen als Lappalien hingenommen werden. Bei einigen Arbeitsgängen, z.B. bei dem Hochdrehen der Blöcke, besteht sogar die Gefahr des Hineinfallens in die flüssige Schmelze, da auf dem obersten Rand der Bäder gestanden wird. 3. Gefährdung doch Stromfluß Da der gesamte Vorgang der Alugewinnung auf Elektrobasis erfolgt besteht auch hier teilweise Lebensgefahr. Das ergibt sich aus den total überalterten Anlagen. Das Werk I wurde 1916 gebaut und ist bis heute sicherheitstechnisch fast unverändert in Betrieb. Diese Tatsache spricht für sich! Akute Lebensgefahr besteht z.B. bei einem niederohmigen Erdschluß. Wir wurden bisher nicht belehrt, was ein solcher Erdschluß bedeutet. Die Lichttafelanzeige, welche einen Erdschluß in den Hallen signalisiert, brennt sehr oft. Der Meister entscheidet über den Grad der Gefährdung! Dies ist eine untragbare Situation. Auch gesteht in anderen Situationen die Gefahr eines Stromschlages, die von den Meistern zwar erwähnt wurde, aber als ungefährlich herunter gehandelt wird. Zitat eines Meisters: "Es besteht nach einem Vorfall ja die Möglichkeit, sich untersuchen zu lassen." Im ungünstigsten Fall ist wahrscheinlich das Ausfüllen des Totenscheines gemeint. 4. Gefährdung durch staub und Arbeitsfahrzeuge In den einzelnen Hallen Besteht eine enorme Belastung durch Staub, der. mehrere Zentimeter dich, den gesamten Hallenboden bedeckt. Dis Unsachen dafür sind vielfältig. Es gibt zwar Kehrmaschinen, dis höchst selten (einmal in der Schicht, falls nicht defekt) die Fahrspur in dem Ofenreihen kehren. Der Erfolg ist aber recht zweifelhaft. Die vielen Ecken und Kanten werden fast nie gereinigt. Irgendwo in den + +

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+ Hallen entstehen immer wieder Staubwolken, z.B. entwickeln sich Staubwolken, wenn überflüssige Tonerde beim Absaugvorgang an den mit Tonerde abgedichteten wird. Die Staubgefahr wurde auch vom Betrieb erkannt. Deshalb gibt en Staubschutzmaseken. Diese sind aber so beschaffen, daß sie in den Mund genommen werden, und mittels Nasenklemmen die Nase abdichten. Wir möchten fragen, wer 8 Stunden mit zugeklemmter Nase arbeiten kann? Außerdem werden die Filter nicht getauscht. Auch sind nach jeder Schicht die Mundstücke durch Schweiß und Atemfeuchtigkeit verklebt und Atemfeuchtigkeit verklebt und fast unbrauchbar. In den Hallen werden Arbeitsfahrzeuge benutzt. Durch verschiedene Ursachen sind an fast allen Fahrzeugen große technische Mängel festzustellen (. z.B. Bremsen defekt, Lenkung ausgeschlagen, Bereifung fast null, von einer Lampe ganz zu schweigen). Diese Mängel werden auch zum Teil durch mutwillige Karambolagen verursacht. Die Gefahr, die hier gegeben ist, kann sich jeder Mensch ausrechnen. Uns wurde durch die Zivilbeschäftigten gesagt, daß es an Ersatzteilen und Fachkräften für die Reparatur fehlen würde. Für eventuelle Kontrollen wird ein unbenutztes Fahrzeug bereitgehalten. 5. Gefährdung durch schlechte Thermik in den Hallen und durch schlechte Statik der Gebäude Die Gefährdung durch giftige Gase ist eng mit der Thermik in den Hallen verbunden. Kohlenmonoxid ist schwerer als Luft und befindet sich deshalb im unteren Teil der Halle. Diesbezügliche Fragen von uns wurden mit dem Hinweis, daß doch die warme Luft über dem Ofen das Kohlenmonoxid nach oben transportiert. Es drängt sich hier die Tatsache auf, daß das stimmen könnte. Bei genauem Überlegen kommt man aber dahinter, daß es mit der Thermik nicht weit her ist. In den Hallensind die Türen, Tore und Fenster immer weit offen. Dadurch entstehen Luftwirbel, die ein Entweichen des Kohlenmonoxids unmöglich machen. Man könnte nur die Fenster und Tore schließen, begibt sich dabei aber in ein hoffnungsloses Unterfangen. Untersuchungen zur Thermik konnten uns trotz Zusage nicht vorgelegt werden. 6. Zustand der sanitären Anlagen Der Zustand der sanitären Anlagen ist menschenunwürdig und gesundheitsverachtend. Dies wird auch ganz offen von den Verantwortlichen zugegeben. Es bleibt ein schwacher Trost. Nach Aussage des Abteilungsleiters soll in der nächsten zeit was unternommen werden. Im Aluwerk II liegen die Duschen neben den Umkleideräumen im Keller der Produktionshallen. Dort ist die Hohlenmonoxidkonzentration am höchsten. Durch die räumliche Nähe der Bäder ist im Umkleideraum auch seinebeständige Tonerdeschicht in, unter und auf den Spinten vorhanden. Saubere Sachengibt es deshalb nicht. Diese Staubschicht schwimmt auch in den nebenanliegenden Duschräumen auf dem Boden. Ein richtiges Abfließen des Dreckes wird durch Unebenheiten im Boden verhindert. Es ist sogar schon vorgekommen, daß Spinte mehrere Zentimeter unter Wasser standen, da das Wasser von nebenan falsch abgeflossen war. Der Duschraum mit seinen ca. 20 Duschen ist total verschmutzt, die Kacheln sind zum großen Teil beschädigt, und an keiner befindet sich ein Brausekopf. Außerdem läuft kein Duschbeckern mehr ordnungsgemäß ab, da die Rohre durch Tonerdepartikel wahrscheinlich auch dem alter total zugesetzt sind. Die Kuschräume sind wahrscheinlich genauso alt wie die gesamten Hallen. Welche Möglichkeiten zur Verbreitung anstechender Krankheihier begeben sind, möchten wir nicht weiter anführen. Uns kostet es jedesmal eine gewisse Überwindung, diese Räume zu betreten. Zur Reinigung des Körpers wird vom Betrieb kostenlos seif und Haarwäsche zur Verfügung gestellt. Es erfolgt aber kaue eines Nutzung dieser Mittel, da ein Reinigungseffekt nich oder kaum ersielt wird. + +

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+ Hallen entstehen immer wieder Staubwolken, z.B. entwickeln sich Staubwolken, wenn überflüssige Tonerde beim Absaugvorgang an den mit Tonerde abgedichteten wird. Die Staubgefahr wurde auch vom Betrieb erkannt. Deshalb gibt en Staubschutzmaseken. Diese sind aber so beschaffen, daß sie in den Mund genommen werden, und mittels Nasenklemmen die Nase abdichten. Wir möchten fragen, wer 8 Stunden mit zugeklemmter Nase arbeiten kann? Außerdem werden die Filter nicht getauscht. Auch sind nach jeder Schicht die Mundstücke durch Schweiß und Atemfeuchtigkeit verklebt und Atemfeuchtigkeit verklebt und fast unbrauchbar. In den Hallen werden Arbeitsfahrzeuge benutzt. Durch verschiedene Ursachen sind an fast allen Fahrzeugen große technische Mängel festzustellen (. z.B. Bremsen defekt, Lenkung ausgeschlagen, Bereifung fast null, von einer Lampe ganz zu schweigen). Diese Mängel werden auch zum Teil durch mutwillige Karambolagen verursacht. Die Gefahr, die hier gegeben ist, kann sich jeder Mensch ausrechnen. Uns wurde durch die Zivilbeschäftigten gesagt, daß es an Ersatzteilen und Fachkräften für die Reparatur fehlen würde. Für eventuelle Kontrollen wird ein unbenutztes Fahrzeug bereitgehalten. 5. Gefährdung durch schlechte Thermik in den Hallen und durch schlechte Statik der Gebäude Die Gefährdung durch giftige Gase ist eng mit der Thermik in den Hallen verbunden. Kohlenmonoxid ist schwerer als Luft und befindet sich deshalb im unteren Teil der Halle. Diesbezügliche Fragen von uns wurden mit dem Hinweis, daß doch die warme Luft über dem Ofen das Kohlenmonoxid nach oben transportiert. Es drängt sich hier die Tatsache auf, daß das stimmen könnte. Bei genauem Überlegen kommt man aber dahinter, daß es mit der Thermik nicht weit her ist. In den Hallensind die Türen, Tore und Fenster immer weit offen. Dadurch entstehen Luftwirbel, die ein Entweichen des Kohlenmonoxids unmöglich machen. Man könnte nur die Fenster und Tore schließen, begibt sich dabei aber in ein hoffnungsloses Unterfangen. Untersuchungen zur Thermik konnten uns trotz Zusage nicht vorgelegt werden. 6. Zustand der sanitären Anlagen Der Zustand der sanitären Anlagen ist menschenunwürdig und gesundheitsverachtend. Dies wird auch ganz offen von den Verantwortlichen zugegeben. Es bleibt ein schwacher Trost. Nach Aussage des Abteilungsleiters soll in der nächsten zeit was unternommen werden. Im Aluwerk II liegen die Duschen neben den Umkleideräumen im Keller der Produktionshallen. Dort ist die Hohlenmonoxidkonzentration am höchsten. Durch die räumliche Nähe der Bäder ist im Umkleideraum auch seinebeständige Tonerdeschicht in, unter und auf den Spinten vorhanden. Saubere Sachengibt es deshalb nicht. Diese Staubschicht schwimmt auch in den nebenanliegenden Duschräumen auf dem Boden. Ein richtiges Abfließen des Dreckes wird durch Unebenheiten im Boden verhindert. Es ist sogar schon vorgekommen, daß Spinte mehrere Zentimeter unter Wasser standen, da das Wasser von nebenan falsch abgeflossen war. Der Duschraum mit seinen ca. 20 Duschen ist total verschmutzt, die Kacheln sind zum großen Teil beschädigt, und an keiner befindet sich ein Brausekopf. Außerdem läuft kein Duschbeckern mehr ordnungsgemäß ab, da die Rohre durch Tonerdepartikel wahrscheinlich auch dem alter total zugesetzt sind. Die Kuschräume sind wahrscheinlich genauso alt wie die gesamten Hallen. Welche Möglichkeiten zur Verbreitung anstechender Krankheihier begeben sind, möchten wir nicht weiter anführen. Uns kostet es jedesmal eine gewisse Überwindung, diese Räume zu betreten. Zur Reinigung des Körpers wird vom Betrieb kostenlos seif und Haarwäsche zur Verfügung gestellt. Es erfolgt aber kaue eines Nutzung dieser Mittel, da ein Reinigungseffekt nich oder kaum ersielt wird. + Schlußfolgerungen Bevor wir zum Einsatz in die Aluwerke kamen, wurde durch unsere Vorgesetzten ein Podiumsgespräch mit leitenden Kadern des CKB, u.a. mit dem Gen. Hanaiky, organisiert. In diesem Gespräch haben wir über viele für uns offene Fragen gesprochen. Dabei wurden wir bewußt irregeführt, vertröstet und teilweise offensichtlich belogen. Zwischenzeitlich wurden einzelne Einschüchterungsversuche gestartet und versucht, Zeit zu gewinnen. Inzwischen haben wir zu den letzten uns verbleibenden Mitteln gegriffen. Wir wandten uns mit Eingaben an höchste staatliche Stellen, in denen wir zum Ausdruck brachten, wie menschenverachtend viele Zustände hier sind. Uns wurde mitgeteilt, daß ein Ministerratsbeschluß bestehen soll, der diese Verhältnisse billigt. Auf Grund der Tatsache, daß uns eine Einsicht in diese Unterlangen verwehrt wird, ist es naheliegend, an der Existenz dieser Akten zu zweifeln. Selbst die Festlegungen der Bezirkshygieneinspoktion Halle, durch OMR Dr. so. med. Ebert getroffen, werden in jeder Hinsicht ignoriert. Die Festlegungen die für die reguläre Arbeitszeit getroffen wurden, dehnen sich auf Erholungstage, Urlaubstage und Freizeit aus. Wir bitten Sie mit Nachdruck um die Einleitung baldiger Schritte, da es hierbei um die Erhaltung von Leben und Gesundheit der Betroffenen gebt. Viele von uns haben Familie und sind für diese verantwortlich. Die hohe Brisanz der Sache drückt sich in der Tatsache aus, das es schon Todesfälle in diesen Werken gab. + Anmerkungen der Redaktionsgruppe Am 18. 9. 1988 hat ein Redaktionsmitglied die Bausoldaten in B. besucht. Folgendes hat sich bis zu diesem Zeitpunkt für die Bausolde ten verändert: 1. werk I der Aluproduktion wird am 31. 12. 1989 stillgelegt. Deshalb finden keine Veränderungen in diesem Werk mehr statt. 2. Der Beginn der Rekonstruktion im Werk II soll noch in diesem Jahr erfolgen. 3. Auf Grund Don mündlichen Versprechungen von seiten der Armes gibt es aller 114 Tage Urlaub (einen Kurzurlaub und einen verlängerten Kursurlaub Pro Monat). Da die Zivilbeschäftigten aller zwei Jahre eine Kur erhalten, sollen die Bausoldaten diese in Form eines Sonderurlaubs vergütet bekommen, der in Verbindung mit dem Kurzurlaub gewährt wird. Für das Gewähren des Urlaubes gelten weiterhin die Dienstvorschriften. 4. Den Bausoldaten werden neben dem Wehrsold (150 M) 50 M Schicht- und Erschwerniszuschlag, 100 M Leitstungsprämie vom CKB und 50 M Prämie von der NVA gezahlt. Die Prämien werden für jeden Monat neu festgelegt. Die Hohe richtet sich nach der geleisteten Arbeit. 5. Das Schichtsystem wurde wie folgt: Zwei Wochen Schicht werden in der Aluproduktion absolviert. Dann folgt eine Woche Normalschicht in den unterschiedlichsten Bereichen der Bau- und Reparaturbranche des CNB. Die Sonnabend- und Sonntagsschichten werden mit freien Tagen abgegolten. 6. Die Bausoldaten unterziehen sich alle einer Qualifizierung als Facharbeiter für Schmelztechnik. 7. Wird durch den zuständigen Arzt festgestellt, daß der betreffende Bausoldat nicht mehr in der Lage ist, an seinem Arbeitsplatz tätig zu sein, erfolgt eine Versetzung in eine andere Einheit. + +

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+ + + An den gesundheits- und Arbeitsbedingungen hat sich durch diese Maßnahen nichts geändert. Untersuchungen in bezug auf die Überschreitungen der marginalen Arbeitsplatzkonzentration laufen noch. Die meisten Bausoldaten sind aber mit den getroffenen Regelungen zufrieden. + aus den Zeugnissen der betroffenheit vom der 1. Vollversammlung der ÖUMENISCHEN VERSAMMLUNG vom 12. - 15. Feber. 1988 in Dresden Stephan Scheck, Jena Wehrdienstproblematik 1. Meine eigenen Erfahrungen während der Armeezeit Ich wurde 1984 zu den Bausoldaten eingezogen. Und ich muß heute sagen, ich bin damals ziemlich naiv dorthin gegangen, zwar wußte ich einige Dinge über das Leben in den Baueinheiten, aber was Militär, was Be4fehl, was Kaserne, was Offiziere wirklich bedeuten, das hat mir niemand gesagt. Und so wurde das hinter mir zuschlagende Kasernenrer zu einem der Tiefpunkte meines Lebens. Und es ging in den nächsten 18 Monaten immter tiefer. Nun möchte ich hier keinen Erfahrungsbericht geben, immter tiefer. Nun möchte ich hier keinen Erfahrungsbericht geben, nur ein paar Ansätze für Gefagren, die ich in einem Dienst in der Armee (und dazu gehören such Bausoldaten) sehe: 1. Ich werde Verantwortungs-Los, jeglichem Nachdenken über Tätigkeiten oder Ausführungen entledigt, unerfahrener Offiziers. Off habe ich darin die Machtgelüste unreifer junger Männer gesehen. 2. Ich nütze mit meiner Arbeitskraft einem Militärsystem, dem ich mich eigentlich weitestgehend anziehen wollte. Bausoldaten erbringen der Armee einen sehr hohen materiellen Nutzen, auch wann sie an zivilen Objekten arbeiten. 3. Der militärische Alltag hat mich innerlich sehr verändert. Noch lange hatte ich an den Folgen dieser 18 Monate zu knabbern. Mir ist das erst im Laufe der Jahre deutlich geworden, wärend der Zeit in der Kaserne habe ich das nicht so gespürt, welche Auswirkungen das System Armee auf den Einzelnen und seine Umgebung hat. Nicht die Storys, die dann später in den Kneipen und Kollektiven erzählt werden, sind das schlimme an der Armes, es ist der monotone, abgestumpfte, oft blödsinnige Kasernenalltag, der Menschen psychisch angreift und kaputtmacht. 2. Bemühungen um eine Alternative zum Wehrdienst diese und viele andere Erfahrungen haben in mir bereits während der Zeit bei den Bausoldaten Gedanken über eine Alternative zum Wehrdienst in Bewegung gebracht. Aber das war und ist nur eine Seite meines Engagements in der Wehrdienstarbeit. In der gegenwärtigen Situation halte ich es für sehr angebracht, die Vorbereitung von jungen Männern auf die Zeit in der Kaserne zu verbessern, zu gestalten, daß die Betroffenen mit der Situation Armee und all denen Belastungen besser umgehen können. Mir scheint an dieser Stelle ein großer Nachholebedarf zu sein. Ausgehend von einer Eingabe, die wir 1984 an verschiedene Synoden der Evangelischen Kirchen in der DDR gezüchtet haben und in der es uns um die Seelsorge und Begleitung Wehrpflichtiger und Wehrdienstleistender ging, haben in verschiedenen Städten der DDR Gruppen begonnen zu arbeiten, die eine neue Form der Wehrdienst- + + + +

+ arbeit versuchen. Diese Gruppen gestalten Vorbereitungswochenellen auf den Wehrdienst und Seminare zur Entscheidungsfindung für die Musterungsjahrgänge. Neben dieser Arbeit steht auch für unsere Gruppen die Forderung nach der Einführung eines zivilen Dienstes im Mittelpunkt unserer Friedensarbeit. Diese Initiative gibt es in den letzten Jahren ja an sehr verschiedenen Stellen in der DDR, mit unterschiedlichen Ansätzen und Meinungen. Ich möchte meine Gedanken dazu versuchen deutlich zu machen, da ein ziviler Dienst für mich das Ziel auf dem Weg zu einem waffenlosen Friedenszeugnis ist, alles andere vorher sind Kompromisse, mehr oder weniger faule. Ich möchte gerne die Formulierung Zivildienst verwenden, ohne mich damit an ein westliches Modell zu halten. Diese Modelle sind in der DDR meiner Meinung nach nicht praktikabel, wir müssen andere, eigene Lösungen finden. + 3. Meine Motivation für eine Alternative zum Wehrdienst Meine eigene Motivation für den Zivildienst kommt von meinen Erfahrungen wärend der Armeezeit und gleichzeitig aus einem Nachdenken über gegenwärtige politische Entwicklungen in der Welt, die auch eine Schaffung eines Zivildienstes als echte Alternative zum dienst in der Armee möglich machen sollte und mäßte. Es wäre ein Schritt zur Abrüstung im konventionellen Bereich. Nicht zuletzt halte ich auch vom Evangelium her die Beteiligung eines Christen an einer Armee für nicht oder sehr schwer möglich. Und damit meine ich unsere Situation hier in der DDR, nicht in Südafrika oder Lateinamerika. Es geht um uns in Mitteleuropa. Ich wünsche mir einen Zivildienst, der auf dem Boden der Realität der DDR gebaut ist und von den jungen Männern fordert, wenn sie ein glaubwürdiges Zeugnis für den Frieden abgeben wollen, sich auf diese Realitäten einzulassen, sich auf bestehende Arbeirsprozesse einzulassen und dies vor allem in Bereichen mit schwierigen Arbeitsbedingungen wie im Braunkohlenbergbau, der Landwirtschaft, der Melioration oder der Forstwirtschaft und nicht nur in Krankenhäusern und Altersheimen. An zukünftige Zivildienstleistende möchte ich diese Frage stellen: Wo ist Euer Platz in diesem Land? Seid Ihr bereit, Euch auf einen arbeitspolitischen Dialog einzulassen? Für mich hieße Zivildienst in der DDR nicht den Wunsch nach einem westliche Modell zu erfüllen, sondern ein Dienst für die Gesellschaft der DDR, ja, ich möchte sagen, ein Dienst, der dem Sozialismus weiterhilft an seinen schwierigen stellen. Nur dann ist er für mich glaubwürdig. 4. Meine Wünsche auf dem Weg zu einem waffenlosen Friedenszeugnis Ich weiß, dieser Weg ist lang und auf diesem Weg habe ich im Moment drei Wünsche, die ich hier nennen möchte: 1. Wir brauchen eine stärkere und bessere Bewußtseinsbildung für junge Menschen, die den Armeedienst vor sich haben und auch eine Bewußtseinsbildung für künftige Zivildienstleistende. Hier sollten die Kirchen aktiver werden als bisher. 2. Die Ökumenische Versammlung möge sich einsetzen, daß der Prozeß zur Schaffung eines Zivildienstes in der DDR vorangebracht wird und baldmöglich ein Zivildienst Realität wird. Dazu könnte, wie schon no oft angeregt, ein Konzept erarbeitet werden und einer zuständigen staatlichen Stelle vorgelegt werden. + +

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+ + + 3. Die Ökumenische Versammlung möge sich äußern, welcher Weg zum Wehrdienst für einen Christen in der DDR zum gegenwärtigen Zeitpunkt von der christlichen Tradition her, und damit meine ich die Bergpredigt und nicht die Kreuzzüge, meine ich Jesus Christus und nicht die Deutschen Christen, der gebotene ist. + Zum Schluß noch dies: Es ist viel leichter, von Träumen und Illusionen zu reden als von Realitäten. In der Gefahr stehen wir in der Frage eines Zivildienstes sehr stark. Und ich möchte, daß unser Nachdenken hier bei der Ökumenischen Versammlung Saat auf die Hoffnung nach einem Zivildienst für viele Menschen in der DDR sein kann. + Freiden konkret Frieden konkret Frienden konkret Frieden konkret Vorschlag zur Einrichtung eines sozialen Wehrersatzdienstes Auf der Grundlage der verfassungsgemäßen garantierten glaubens- und Gewissensfreiheit fordern wir aus christlicher Verantwortung für die Schöpfung, aus der humanistischen Verpflichtung zur Ehrfurcht vor dem Leben und aus dem Anspruch auf selbstverantwortbares Handeln die Einrichtung einer Alternative zur gegenwärtigen Praxis der Wehrpflicht. + Die in der DDR bestehende Praxis der Wehrpflicht (Verfassung der DDR, Art. 23;Wehrdienstgesetz der DDR vom 25.3.1982, 3. Abs.2 bzw. des Wehrdienstes ohne Waffe (Bausoldaten) steht im Widerspruch zum Verfassungsrecht auf Glaubens- und Gewissensfreiheit (Verfassung der DDR, Art. 20, Abs.1) und zum Recht eines jeden einzelnen auf freie Entfaltung seiner Persönlichkeit und Würde (Verfassung der DDR, Art, 19, Abs. 3; Art. 30). Außerdem werden die Verfassungsrechte in Art. 35, Abs. 1 und Art. 36 Angenügend gewährleistet. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit der Einrichtung eines Wehrersatzdienstes als Alternative für jene, deren Gewissen es ihnen verbietet, Dienst im militärischen Bereich zu tun. durch den sozialen Wehrersatzdienst bliebe der Dienst für die Gesellschaft erhalten, er trüge zum Ausgleich des Personaldefizits im staatlichen und kirchlichen Gesundheits- und Sozialwesen bei. Der Wehrersatzdienstleistende sieht seinen Dienst als Zeichen seiner sozialen Verantwortung. Wir fordern Rechtsverbindlichkeit in folgenden Punkten: + + + +

+ + 1. Jeder Wehrpflichtige hat das uneingeschränkte Recht, einen sozialen Wehrersatzdienst alternativ zum Wehrdienst in Anspruch zu nehmen. Damit liegt die Entscheidung über die Art seines Friedensdienstes beim einzelnen Bürger, die er seiner Überzeugung und seinem Gewissen entsprechend trifft. 2. Die Entscheidung zum sozialen Wehrersatzdienst muß spätestens zur jeweiligen Einberufungsüberprüfung (bzw. Musterung) bzw. zur Einberufung zur Reserverschriftlich beim Wehrkreiskommando erfolgen. Mit der Registrierung beim Wehrkreiskommando unterstehen die den sozialen Wehrersatzdienst-Leistenden nicht mehr dem Ministerium für Nationale Verteidigung. 3. Damit setzt die Zuständigkeit des Ministerium für Gesundheits- und Sozialwesen ein, wobei abgesichert ist, daß der Pinsatz ausschließlich im nichtmilitärischen sozialen bereich erfolgt. Die den sozialen Wehrersatzdienst Leistenden legen also weder Eid noch Gelöbnis ab, behalten den Personalausweis, tragen keine Uniform und unterstehen weder der Befehlsgewalt noch der Militärgerichtsbarkeit. 4. Die Dauer des sozialen Wehrersatzdienstes kann bis zu 24 Monaten betragen. 5. Vor Antritt des sozialen Wehrersatzdienstes muß ein Gespräch Über die Einsatzweise stattfinden. 6. Eine den Erfordernissen entsprechende Ausbildung im jeweiligen Aufgabenbereich erfolgt der sozialen Zielsetzung entsprechend. Die Rechte Werden für die den sozialen Wehrersatzdienst-Leistenden auf der Grundlage des AGB mit folgenden Einschränkungen geregelt Entlohnung, Urlaub, Kündigung. 8. Die finanziellen und sozialen Leistungen entsprechen denen der Wehrdienstleistenden. 9. Durch Entlohnung entstehende finanzielle Überschüsse werden dem nichtmilitärischen sozialen Bereich zugeführt. 10. Aus der Entscheidung zum sozialen Wehrersatzdienst dürfen keine Nachteile in Bezug auf Weiterbildung und berufliche Qualifikationsmöglichkeiten erwachsen. + Mit dieser Forderung wollen wir einen Beitrag zur allgemeinen Abrüstung leisten und schließen uns der Resolution der Menschenrechtskommission der UNO vom Mai 1987 über das Recht auf Wehrdienstverweigerung an. Kontaktadressen 1. Oliver Kloß DDR-weiter Arbeits- und Westendstr. 24 Koordinierungskreis für des PF 155-12 Wehrdienstproblem DRESDEN 8027 2. Heiko Lietz, Trotschestr. 11, GÜSTROW, 2600 3. Mario Schatta, Tassostr. 16. BERLIN, 1120 + +

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+ + + + Ziviler Dienst statt aktivem Wehrdienst Seit Mitte Juni 88 ist ein entsprechendes Gesetz vom Polnischen Parlament verabschiedet worden und damit in der Armee eine Alternative möglich. Auch in Ungarn soll im kommenden Jahn eine solche Lösung geschaffen werden. Genaue gesetzliche Einzelheiten werden noch besprochen. Der Einsatz erfolgt im sozialen, medizinischen oder wirtschaftlichen Bereich. Sogar in der Ud SSR erwägt die Regierung, Wehrdienstverweigerern aus religiösen Gründen künftig nicht mehr unter Strafe zu stellen. Außerdem werden in diesem Lande Familienväter mit zwei oder mehr Kindern nicht zum Wehrdienst eingezogen. (Entnommen aus "Glaube und Heimat" Nr. 37 vom 11. 9. 1988) dazu + BUDAPESTER RUNDSCHAU NR. 34. 22. Aug. 1988 Hoher Parteifunktionär über alternativen Wehrdienst "Waffe oder Besen schultern? " Immer häufiger wird heutzutage die Frage laut: Unter welchen alternativen Möglichkeiten können die jungen Leute wählen, die aus religiösen oder Gewissensgründen keinen Wehrdienst mit der Waffe leisten möchten. Zu diesen Thema interviewte das Parteiorgan Nepszabadsag Ferenc Szombsthelyi, stellvertretender Leiter der dafür zuständigen administrativen Abteilung des ZK der USAP: "Vor zwölf Jahren nahm das Parlament das Landesverteidigungsgesetz an, das bereits 1977 novelliert wurde. Aufgrund einer Übereinkunft mit den kleinen Kirchen finden auch die Glaubenssätze der Nazarener, Zeugen Jehovas und Adventisten Anerkennung, ihren Anhängern wurde ermöglicht. Wehrdienst ohne Waffe zu leisten. Wer jedoch andere als religiöse Gründe anführte, mußte sich vor dem Gesetz verantworten. Deshalb wurden jährlich etwa 40-50 junge Männer zu Freiheitsstrafen verurteilt... Seit 1977 verweigerten 590 Personen den Wehrdienst. Die meisten gehörten oder gehören kleinen Kirchen an, doch gab es such - insgesamt 13 - katholische Jugendliche, die wegen Gewissenskonflikten um Wehrdienstbefreiung nachsuchten. Inhaftiert wurden also nur diejenigen, die nicht einmal das Faktum der Rekrutierung akzeptierten, also nicht einmal zu sonstigen Arbeiten innerhalb der Armee bereit waren. In der daß Gefängnisstrafen keine Lösung darstellen und die bisherige Praxis geändert werden muß. + Die sozialistischen Länder Lösten dieses Problem recht unterschiedlich, So hat sich beispielsweise in der DDR der unbewaffnete Armeedienst seit 1960 (eigentlich 1964, Anmerk. d. Red.) gut bewährt. in polen beschloß der Sejm vor nicht allzulanger Zeit die Einführung eines Alternativdienstes. Daraus läßt sich ableiten: Wenn Ungarn mit einer bisherigen Praxis bricht, steht das nicht im Widerspruch zu den Prinzipien des Warschauer Vertrages. Derzeit liegen mehrere Varianten vor, über die verschiedene politische ren, natürlich auch das Parlament, ausführlich diskutieren werden. Wer aus Gewissensgründen weder mit noch ohne Waffe in der Armes dienen will, kann im Gesundheitswesen, in Sozialheimen, in kommunal Einrichtungen oder auf Großbaustellen arbeiten. Es wurde auch der + + + +
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+ + Gedanke aufgeworfen, daß die Aufsicht über diene Tätigkeiten nicht das Verteidigungsministerium, sondern ein anderes Ressort übernimmt. + In Ungarn beträgt die Wehrpflicht 18 Monate, für die gleiche Zeitdauer können von Zeit zu Zeit Reservisten einberufen werden. Daher ist es möglich, daß der Armeedienst ohne Waffe beziehungsweise der Zivildienst proportionell verlängert wird. Über die Dienstdauer sind noch Diskussionen im Gange, die Klärung aller Details und die Vorbereitung der gesetzlichen Regelung dürfte mindestens ein Jahr beanspruchen." + Nachtrag: Ein entsprechendes Gesetz ist inzwischen verabschiedet worden (Anfang Nov. 88). Demnach beträgt die Dauer des Zivildienstes 36 Monats. Eindrücke vom Erfurter Kirchentag Dieser Kirchentag liegt nun schon einige Monate zurück und noch immer sind meine Eindrücke, die ich am Stand für Wehrdienstfragen sammeln durfte, lebendig. Viele Menschen wachten von unserem Informationsmaterial gebrauch und schon beim Durchlesen ergaben sich die ersten Fragen. Die häufigste Anfrage kam von Männern, die ihren Wehrdienst mit der Waffe abgeleistet haben und den Reservistendienst nicht mehr mit der Waffe abgeleistet wollen. Dieses Problem stand im Vordergrund; ist aber auch am kompliziertesten und mit wenig Hoffnung zu beantworten. Die Rechtsberatungen der Kirch gehen da die unterschiedlichsten Auskünfte. Einige Vertreter sagen, daß man gar nichts tun kann, während andere der Meinung sind, diese neue Überzeugung dem Wehrkreiskommando mitzuteilen. + Informationen und Termine 8. 1. 1989 Koordinierungstreffen des Arbeitskreises für Wehrdienstfragen im Jugendpfarramt Leipzig, Burgstr. 5. um 8.30 Uhr + Ausstellung Über Bausoldaten Männer für den Frieden" ist zu bestellen bei Thomas Heldt, Kleine Klausstr. 6, Halle, 4020 + Wir denken an einen Bausoldaten aus Waren, der im Oktober 1 Monat nach Schwedt mußte, weil dieser dis Arbeit verweigerte, da die Arbeitsschutzmaßnahmen ihm nicht genügten. + Alles, was Ihr zu diesem Blatt schreiben möchtet, Kritiken, Vorschläge Beiträge usw. bitte an folgende Adresse: Arbeitskreis Wehrdienstfragen beim Stadtjugendpfarramt Jana Lutherstr. 3 JENA 6900 --- Für innerkirchlichen Gebrauch --- + + +
+ + + + diff --git a/Tests/Unit/Format/TeiTest.php b/Tests/Unit/Format/TeiTest.php new file mode 100644 index 0000000000..894507c74b --- /dev/null +++ b/Tests/Unit/Format/TeiTest.php @@ -0,0 +1,73 @@ + + * + * This file is part of the Kitodo and TYPO3 projects. + * + * @license GNU General Public License version 3 or later. + * For the full copyright and license information, please read the + * LICENSE.txt file that was distributed with this source code. + */ + +namespace Kitodo\Dlf\Tests\Unit\Format; + +use Kitodo\Dlf\Format\Alto; +use Kitodo\Dlf\Format\Tei; +use TYPO3\TestingFramework\Core\Unit\UnitTestCase; + +class TeiTest extends UnitTestCase +{ + /** + * @test + * @group extract data + */ + public function getRawData(): void + { + $xml = simplexml_load_file(__DIR__ . 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'"'); diff --git a/Classes/Common/FulltextInterface.php b/Classes/Common/FulltextInterface.php index 2b0c3098d7..922f8ee12e 100644 --- a/Classes/Common/FulltextInterface.php +++ b/Classes/Common/FulltextInterface.php @@ -22,8 +22,10 @@ * * @abstract */ -interface FulltextInterface -{ +interface FulltextInterface{ + + public function setPageId(string $pageId): void; + /** * This extracts raw fulltext data from XML * diff --git a/Classes/Format/Alto.php b/Classes/Format/Alto.php index c358f16931..f5671b321e 100644 --- a/Classes/Format/Alto.php +++ b/Classes/Format/Alto.php @@ -24,6 +24,7 @@ */ class Alto implements \Kitodo\Dlf\Common\FulltextInterface { + /** * This extracts the fulltext data from ALTO XML * @@ -159,4 +160,9 @@ private function registerAltoNamespace(\SimpleXMLElement &$xml) $xml->registerXPathNamespace('alto', 'http://www.loc.gov/standards/alto/ns-v4#'); } } + + public function setPageId(string $pageId): void + { + // Nothing to do here. + } } diff --git a/Classes/Format/Tei.php b/Classes/Format/Tei.php index 88a37ab354..87728f9a2a 100644 --- a/Classes/Format/Tei.php +++ b/Classes/Format/Tei.php @@ -12,6 +12,9 @@ namespace Kitodo\Dlf\Format; +use Psr\Log\LoggerAwareInterface; +use Psr\Log\LoggerAwareTrait; + /** * Fulltext ALTO format class for the 'dlf' extension * @@ -22,8 +25,17 @@ * * @access public */ -class Tei implements \Kitodo\Dlf\Common\FulltextInterface +class Tei implements \Kitodo\Dlf\Common\FulltextInterface, LoggerAwareInterface { + use LoggerAwareTrait; + + private string $pageId; + + public function setPageId(string $pageId): void + { + $this->pageId = $pageId; + } + /** * This extracts the fulltext data from ALTO XML * @@ -35,29 +47,43 @@ class Tei implements \Kitodo\Dlf\Common\FulltextInterface */ public function getRawText(\SimpleXMLElement $xml): string { - $rawText = ''; + if(empty($this->pageId)) { + $this->logger->warning('Text could not be retrieved from TEI because the page ID is empty.'); + return ''; + } // register ALTO namespace depending on document $this->registerTeiNamespace($xml); // Get all (presumed) words of the text. - $strings = $xml->xpath('./TEI:text/TEI:body//TEI:head'); - $words = []; - if (!empty($strings)) { - for ($i = 0; $i < count($strings); $i++) { - $attributes = $strings[$i]->attributes(); - if (isset($attributes['SUBS_TYPE'])) { - if ($attributes['SUBS_TYPE'] == 'HypPart1') { - $i++; - $words[] = $attributes['SUBS_CONTENT']; - } - } else { - $words[] = $attributes['CONTENT']; - } + $contentHtml = $xml->xpath('./TEI:text')[0]->asXML(); + + // Remove tags but keep their content + $contentHtml = preg_replace('/<\/?(?:body|front|div|head|titlePage)[^>]*>/u', '', $contentHtml); + + // Replace linebreaks + $contentHtml = preg_replace('/]*)?\/>/u', '', $contentHtml); + $contentHtml = preg_replace('/\s+/', ' ', $contentHtml); + + // Extract content between each and the next or end of string + $pattern = '/]*facs="([^"]+)"[^>]*\/>([\s\S]*?)(?=]*\/>|$)/u'; + $facs = []; + + // Use preg_match_all to get all matches at once + if (preg_match_all($pattern, $contentHtml, $matches, PREG_SET_ORDER)) { + foreach ($matches as $match) { + $facsMatch = trim($match[1]); + $facsId = str_starts_with($facsMatch, "#") ? substr($facsMatch, 1) : $facsMatch; + $facs[$facsId] = trim(strip_tags($match[2])); // Everything until next or end of string } - $rawText = implode(' ', $words); } - return $strings[0]; + + if(!array_key_exists($this->pageId, $facs)) { + $this->logger->debug('The page break attribute "facs" with the page identifier postfix "' . $this->pageId . '" could not be found in the TEI document'); + return ''; + } + + return $facs[$this->pageId]; } /** @@ -71,34 +97,14 @@ public function getRawText(\SimpleXMLElement $xml): string */ public function getTextAsMiniOcr(\SimpleXMLElement $xml): string { - // register ALTO namespace depending on document - $this->registerTeiNamespace($xml); - - // get all text blocks - $blocks = $xml->xpath('./alto:Layout/alto:Page/alto:PrintSpace//alto:TextBlock'); + $rawText = $this->getRawText($xml); - if (empty($blocks)) { + if (empty($rawText)) { return ''; } $miniOcr = new \SimpleXMLElement(""); - - foreach ($blocks as $block) { - $newBlock = $miniOcr->addChild('b'); - foreach ($block->children() as $key => $value) { - if ($key === "TextLine") { - $newLine = $newBlock->addChild('l'); - foreach ($value->children() as $wordKey => $word) { - if ($wordKey == "String") { - $attributes = $word->attributes(); - $newWord = $newLine->addChild('w', $this->getWord($attributes)); - $newWord->addAttribute('x', $this->getCoordinates($attributes)); - } - } - } - } - } - + $miniOcr->addChild('b', $rawText); $miniOcrXml = $miniOcr->asXml(); if (\is_string($miniOcrXml)) { return $miniOcrXml; @@ -106,8 +112,6 @@ public function getTextAsMiniOcr(\SimpleXMLElement $xml): string return ''; } - - /** * This registers the necessary ALTO namespace for the current ALTO-XML * @@ -130,4 +134,5 @@ private function registerTeiNamespace(\SimpleXMLElement &$xml) $xml->registerXPathNamespace('TEI', 'http://www.tei-c.org/ns/1.0'); } } + } diff --git a/Tests/Fixtures/Format/tei.xml b/Tests/Fixtures/Format/tei.xml index 8059e33ff7..19aea74e34 100644 --- a/Tests/Fixtures/Format/tei.xml +++ b/Tests/Fixtures/Format/tei.xml @@ -1,93 +1,16 @@ - - - Arbeitshilfe - - - - - Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden - - http://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/ - - 2024-08-13T14:10:59.318000+02:00 - - - [N. N.], Arbeitshilfe. Jena, 1989. - - - Jena - 1989 - - - Arbeitshilfe - - - - - - http://digital.slub-dresden.de/id189390671X - urn:nbn:de:bsz:14-db-id189390671X5 - 189390671X - 827533 - - Thüringer Archiv für Zeitgeschichte "Matthias Domaschk" - Politischer Samisdat der DDR - - - -

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- - - 17 Blätter - - -
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- - Unbedruckte Seiten wurden nicht mit digitalisiert - - - reformatted digital - -
- - - - - Deutsch - -
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- "Diese Seite besteht nur aus einem Bild ohne Text" + Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit.

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- INHALT Seite 1 Geleitwort 2 Erfahrungen mit dem Unumgänglichen 7 Betroffenheitsbericht eines ehemaligen Gausoldaten 9 Eindrücke von einem Gespräch eines ehemaligen Bausoldaten mit einem ehemaligen Leutnant 11 Betroffenheitsbericht eines Bausoldaten 12 Aktionen und Reaktionen in Sachen Arbeitsschutz 19 Zeugnis der Betroffenheit 23 Glaubensfragen 24 Vorschlag zur Einrichtung eines sozialen Wehrersatzdienstes 27 Ziviler Dienst statt aktivem Wehrdienst "Waffe oder Besen schultern? " 29 Eindrücke vom Erfurter Kirchentag 30 Informationen - Und du Stubenältester bei der Armes Sie holten dich im 26. Jahr Komm, kämpfen wir an gegen unser Heimweh! Und daß man kein Schwein wird auch nicht als EK Und daß wir gehorchen nicht blind, ohne Hirn Genosse - wieso zeigst du an deine Stirn? Du sagst uns, ein jeder wär sich selbst der trägste. Vertrauensmann! Ach, du verkaufst unser Vertraun! Vor jedem höheren Posten Mann, auf unsere Kosten mußt du dir kein Häuschen baun. Vertrauensmann, ach du verkaufst unser Vertraun. - Wir kennen dich tausendmal, das i t kein Glück Du bist je erzogen zum Untertan Der nach unten tritt und sich nach oben bückt Wir kennen dich nicht erst seit Heinrich Mann Und sehen doch meistens zu spät, wie du geil Den aufstieg versuchst am sicheren Seil Der Vorgesetzten, die heimlich johln Daß wir dich wählten, um sie auf die Erde zu holen. Vertrauensmann! Ach, du verkaufst unser Vertraun! vor jedem höheren Posten Mann, auf unsere Kosten mußt du dir kein Häuschen baun. Vertrauensmann, ach du verkaufst unser Vertraun. - - -
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- - - Liebe freunde Ein Blatt für Soldaten/Bausoldaten - was soll das? Reicht uns nicht schon die unmittelbare Konfrontation mit dieser gesellschaftlichen Aus-Zeit? Sollen wir uns über dieses System, dem wir ausgeliefert sind, noch Gedanken machen? Wir haben mit uns und den anstehenden Problemen schon genug zu tun. - Wir, das sind bisher 5 ehemalige Bausoldaten, finden es wichtig, wenn wir in Verbindung bleiben und dafür sine Sprachmöglichkeit entwickeln könnten. Zu sprechen wäre über Vieles: - Wie ist Eure gegenwärtige Situation, von Einzelnen und Gruppen: Was kann man dagegen oder dafür tun; was würdet Ihr anderen in gleicher Situation empfehlen? - Welche Erfahrungen machen die "Hinterbliebenen" (Eltern, Frauen, Kinder, Kollegen usw.) ? - - Wodurch bekommt Ihr Hilfe? - Welche Informationen über Aktionen, geplante Vorhaben, Beschwerden etc. sollten möglichst viele streichen? - Wo seht Ihr Alternativen zur gegenwärtigen Praxis des Wehrdienstes und wie wären diese zu realisieren? Dahinter steht, daß wir eine Sprache entwickeln müssen, die die für diese Preis Verantwortlichen auch verstehen können. - Was gibt's Neues (Anzeigen, Gesuche, Angebote) ? - Wir möchten mit diesem Blatt beginnen, Mut zu machen wähnend und nach dieser belastenden Zeit. Mut, den man braucht, um den destruktiven Mechanismen konstruktive Ideen entgegenzusetzen. Nur so wird es möglich sein, eine Änderung der gegenwärtigen Praxis in Zukunft zu erreichen, wenn wir gemeinsam nach neuen Wegen suchen. Dazu wollen und müssen wir mit andren Betroffenen in Verbindung und im Gespräch bleiben. Für uns ist es schon allein deshalb wichtig, weil wir nicht am Ort des Gebrechens mehr stehen müssen. Für dieses Blättchen suchen wir noch nach einem geeigneten Namen und einer ansprechenden Titelseitengestaltung. Vielleicht könnt Ihr uns dabei helfen. - Erfahrungen mit dem Unumgänglichen Drei Monate erst liegt es zurück, daß sich das sogenannte Entlassungstor für uns öffnete. Ich sehe es noch, eine geräumige Unterbrechung des Stacheldrahtzaunes, davor die Offiziere in Uniform und wir bereits in Zivil, dahinter ein Spalier von Angehörigen, und als wir diese Schwelle zum zivilen Dasein passierten, begannen Frauen zu weinen und Kinder nach dam Papa zu rufen. Wir aber stürzten ins Freie - besser gesagt in den relativ freieren Raum - ohne uns umzusehen, wir suchten schnellstmöglich das Weite, ohne uns auch nur richtig voneinander zu verabschieden. Die Trennung von den 18. Monaten war so unnatürlich wie die 1 1/2 Jahre selbst. - Obwohl diese Zeit erst drei Monate zurückliegt, muß die Erinnerung daran extra bemüht werden - es kostet Arbeit, das eine oder andere hervorzukramen und vor das innere Auge oder Ohr treten zu lassen. Woran das wohl liegen mag? Wohl an einem automatisch funktionierenden Verdrängungsmenhanismus, der unliebsame Erinnerungen gern in schwer zu öffnende Schubfächer verschließt. Ich glaube, das wird nicht nur mir so gehen: Andere, die's hinter sich haben, schweigen davon oder erzählen nur das Lustigste. Was fürfeine Storys gibt es das, was hat man da nicht alles für Dinger gedreht wie schlau sich oft aus der Affäre gezogen! Derlei Biertischgerede - - - -

- kennt jeder. Es gehört zum Verdrängungsmechanismus dazu, der, wie mir scheint, ein gesellschaftlicher ist: Das Armeeproblem wird außer von ummittelbar Betroffenen und deren nächsten Angehörigen kaum in den Herzen der Menschen bewegt. Es wird ihm ein bestimmtes, streng abgegrenzten Reservat in uns und unter uns zugewiesen. Wer zu viel und zu ernst davon spricht, gilt als Spielverderber. - Vielleicht wird mancher nach dieser weit ausladenden Vorrede fragen, ob's denn nun wirklich so schlimm war bei der Armee, daß darum solch ein Theater gemacht werden muß. Und wenn ich dem so Fragenden erzählte, daß ich keine Übung und nicht einmal einen Nachtalarm miterleben mußte, daß ich weder durch den Schlamm zu robben, noch über die Sturmbahn zu rennen hatte, dann würde er gewiß abwinken: Was willst du denn, hast's doch gut gehabt, warst fein raus! Und ich würde zugeben müssen, daß mir'svergleiebs weise gut gegangen ist bei der Armee. Wozu also das ganze Gerede von der Problembewältigung? Allerdings darf hier das Wort "Vergleichsweise" nicht übersehen werden. Und wenn ich die 18 Monate ansehe, dann kann, dann muß ich vielleicht darüber reden, zumal es fast jeden männlichen Bürger betrifft. Denn wie Vorgesetzte sich auch immer geben, wie unter - schiedlich die Situation des Einzelnen auch sein mag - es ist immer dasselbe Problem: Menschen werden getrennt von dem ihnen vertrauten Lebensbereich, vom Arbeitsplatz, von ihrer Familie, von Frauen und Kindern, von ihren Freuoden, werden das Familie, von Frauen und Kindern, von ihren Freuoden, werden das weggerissen und für 1 1/2 Jahre in ein System gepreßt, daß ihnen bedingungslosen Gehorsam und reibungsloses Funktionieren als höchste Tugenden anerzieht. Und leider, meistens gelingt dass auch, ob mit unsanfter oder sanfter Gewalt. - Begünstigend wirkt menschliche Schwäche: Die Bestechlichkeit des Einzelnen beispielsweise, daß der eigene kleine Vorteil schwerer wiegt als das Empfinden für das Ganze. Wer wird von solcher Schwäche schon nicht heimgesucht, fährt nicht gern in den Urlaub, hat nicht zu Haus private Sorgen und Probleme, die nur im Urlaub geklärt werden können?! Ich kann mich da nicht ausklammern. Genau damit aber wird von vorgesetzter Seite aus gerechnet und gearbeitet. - Das Empfinden fürs Genze - warum war es bei uns so selten zu finden? Stattdessen gab es Kumpanei (das lautstarke Gegröhle auf der nächtlichen Straße zum "Objekt" war an Ausgangstagen unüberhörbar ), es gab Grüppchenbildung und Zersplitterung. Damit wir uns nicht falsch verstehen: Es geht mir nicht darum, dergleichen zu verurteilen (wie schnell war man da selbst mittendrin). Vielmehr geht es Mir um die Frage, ob man der Erziehung zum unbedingten Gehorsam, der Vermassung und der allgemeinen Resignation, man könne ja sowieso nichts machen, etwas entgegengesetzon kann. Für mich waren da ein paar Dinge von Bedeutung: Zum ersten dies, ob man sich f[r Yeit nach Dienst täglich noch etwas Konkretes vornehmen konnte. Natürlich hängt so etwas sehr von den Räumlichkeiten ab. Meist sind die Bedingungen schlecht. In der Regel hatte man zum Briefeschreiben nicht den erforderlichen rußigen Raum. Briefe schreiben tat gut, genauso gut wie Briefe empfangen. Das Bücherlesen konnte dann zu einer guten Sachs werden, wenn man die Möglichkeit hatte, es mit mehreren Beuten zu tun. Garn erinnere ich mich hier an illegalerem Wein. Hier bekam man Abstand vom Armeealltag und konnte zuweilen über die Kleinlichkeit seiner Probleme lächeln. - Und dann: Jede Art wirklich produktiver Tätigkeit konnte sehr hilfreich sein. Mir gab des allabendlich Musizierstündchen, allein - -

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- oder zusammen mit anderen, oft das Gleichgewicht zurück, das mir der Armesalltag genommen hatte. Eine besonders schöne Erfahrung dabei: Die Musik brachte das fertig, was gemeinsamer christlicher Glaube leider nicht vermochte: Leute mit unterschiedlichem Glaubenssamen Herzenssache. Als Zweites möchte ich die Kontakte zur Außenwelt nennen. Waren sie möglichst vielseitig und lebendig, konnten sie zur Rückenstärkung und zum Abbau von Resignation beitragen. man fühlte sich vom Kreise Derer da draußen im zivilen Leben, von Freunden und Famille ein Stück mitgehalten und getragen. Die Wichtigkeit der Post hatte ich schon erwähnt. Ich hatte aber auch das Glück, im Ausgangsgebiet gute persönliche Kontakte zu haben. Da gab es einen Pfarrer mit dem sich ein lebendiger und konstruktiver Kontakt ergab, weil er außerordentlich engagiert und spontan hilfsbereit für uns war. Oder es fanden sich Familien, wo man zu jeder Zeit erscheinen und unterkriechen konnte. Ich glaube, die Kirchgemeinden könnten sich noch viel mehr zur Aufgab machen, Armisten (egal, ob Soldaten oder Bausoldaten) zu betreuen. Zum einen müßten sie herausfinden, welch Angehörigen des eigenen Umkreises zur Zeit ihren Armeedienst verrichten, zum andern Kontakte zu nahegolsgenen Kasernen suchen. Auf diese Weise müßte die Armeeproblematik noch mehr ins zentrale Blickfeld der Kirche rücken und in den Herzen der Gemeinden bewegt werden. Eine dritte Sache: Bausoldaten schreiben Eingaben, das ist bekannt Manche meinen, dies müßte noch mehr ausgebaut werden, damit es von Wirkung sei. Viele winken auch ab und sagen, Eingaben brächten überhaupt nichts. Sei dem wie auch immer, mir ist es hier schwer gefallen, aus dar Reserve zu kommen und etwas zu tun. Wenn ich aber den Ansatz fand, mich für eine Sache zu engagieren, brachte es - mir selbst ein gutes Stück Rückgratstärkung, Solidarität mit anderen, und es beseitigte für einige Zeit das eigene Obnmachtsgefühl, daß man doch sowieso nichts machen können Die Solidarität untereinander ist der letzte Punkt, den ich ansprechen möchte - fast auch der wichtigste. Dagestanden Grüppchenbildung und Zersplitterung, ich sagte es schon. Wer stellt schon gern das Eigene hinten am, wenn's ums ganze geht?? Und dann die vielen kleinlichen Feindlichkeiten des Alltage - Menschliches, Allzumenschliches. Auch das Christsein konnte zur Abgrenzung und zur Grüppchenbildung wurde, hinter die Du dich flüchtest, um sicher zu sein vor den Infragestellungen Andersdenkender. - Solidarität untereinander, wie schwer war sie zu üben, aber an Punkten, wo sie spürbar wurde, wuchs zwischen uns neue Kraft, eine Kraft, die kein Armeszwang zerstören konnte. Von dieser Seite wurde mir Jesus lebendig, seine Solidarität mit den Ärmsten der Armen, mit den Leidenden und den Entrechteten. Leiden kann in die Osolation führen und dadurch zerstörend und sinnlos sein, kann aber auch Menschen in der Solidarität innerlich und zueinander wachsen lassen. Jesus Lebte diese Solidarität und starb dafür, einsam und von Gott verlassen fühlen, am Areuz. Sein Leiden kann für uns sinnvoll werden, wenn wir uns solodarisieren mit ihm im entrechteten und leidenden Menschen neben uns. - -

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- - - - Menschen gehen zu Gott in Seiner Not, finden ihn arm, geschmäht, ohne Obdach und Brot, sehen ihn verschlungen von Sünde, Schwachheit und Tod. Christen stehen bei Gott in Seinem Leiden. (D. Bonhoeffer) - Betroffenheitsbericht eines ehemaligen Bausoldaten Vor einem viertel Jahr wurde ich vom Wehrdienst entlassen und der Alltag mit den vielen Problemen, Sorgen, Ängsten aber auch Freuden verdrängt Gefühle und Erinnerungen der eineinhalb Jahre. Für mich ist dies aber ein wichtiger Abschnitt meines Lebens, den ich nicht ausradieren will. Ich bin zum Überdenken und Umdenken gekommen und mir ist der ganze Wahnsinn der Rüstung und der "Verteidigung" bewußt geworden und macht mich sehr betroffen. Schon den ersten Tag fühlte ich mich als Gefangener, nachdem wir unsere Zivilsachen ablegen mußten und ich den Namen meiner Frau auf das Paket malte, danach Einkleiden, auf den Lk W und in ein umzäuntes Gelände mit Posten. - Ja und zu Hause blieb eine Frau mit zwei Kindern und der Verantwortung für 25 Heimbewohner. Dies war eins Belastung, die meine Frau psychisch und physisch his heute nicht verkraftet hat. Unsere Tochter hat diese Zeit auch bewußt miterlebt und wenn die russischen Hubschrauber abends über unserer Stadt kreisen, weint sie oft und ist schwer zu beruhigen. Aus diesen Problemen heraus war der Urlaub für mich das Ziel und - Licht, auf das ich hinlebte und so mußte ich oft harte innere Kämpfe führen, denn der Urlaub wurde als Druckmittel von unseren Offiziere mißbraucht. Betroffen bin ich auch von der Entmündigung des einzelnen, denn es gibt nur das Recht auf Gehorsam. Da ich bald den Bausoldatendienst nicht mehr akzeptieren konnte, fehlte mir jegliche Motivation zur Arbeit und ich fühlte mich durch Druck nur immer mehr ausgebeutet. So ist nach meinen Erfahrungen folgende Forderungen an unseren Statt gereift: Es darf kein Familienvater mehr zum Wehrdienst eingezogen werden, die Anerkennung des Zivildienstes und die Ausführung im sozialen und ökologischen Bereich ist dringend notwandig. Die Umgestältung zum Überleben muß auch bei uns beginnen, dazu brauchen wir das Umdenken und Handeln bevor es zu spät ist. Die Abrüstungsversuche von Gorbatschow sind primär aber jeder kleine Schritt von uns ist ebenso wichtig. - WENN WIR NICHT LERNEN ALS MENSCHEN MITEINANDER ZU REKEN WERKEN WIR ALS NARREN MITEINANDER UNTERGEHEH. (frei nach M. L. King) - - -
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- - - - Eindrücke von einem Gespräch eines ehemaligen Bausoldaten mit einem ehemaligen Leutnant 3 Monate nach meiner Entlassung aus der NVA hatte ich Gelegenheit, mit einem ehemaligen Leutnant, welcher längere Zeit mit Bausoldaten in Prora zu tun hatte, zu sprechen. Da dieses Gespräch ohne äußere Zwänge oder Umstände zufällig zustande kam, wurde es eine möglich gewesen wäre. nach Meinung meines Gesprächspartners gab es durchaus einige "anständige" Bausoldaten. Die meisten aber würden sich hinter dem "Deckmantel der Religion" verstecken. Bei dem Wort "anständig" hatte ich einen bitteren Beigeschmack auf der Zunge. Ich kannte auch Bausoldaten, welche von unseren Vorgesetzten als "anständige" bezeichnet wurden. Er erzählte mir weiterhin, daß er Vorgesetzte gehabt habe, welche die "harte Tour" bevorzugten. Dies hatte aber viel Unruhe ausgelöst und wäre nicht immer zugunsten der militärischen Führung abgelaufen. Mein Gesprächspartuer bevorzugte die "weiche Tour", welche seiner Meinung nach sehr wirksam war. Mit Hilfe von Arbeits-, Ausgangs- und Urlaunsvergünstigungen und anderen Privilegien wurde versucht, "einen kleinen Stamm von zuverlässigen Leuten heranzuzüchten". Von der Wirksamkeit dieser "weichen Tour" konnte ich mich während die andere Variante meistens einen erhöhten Zusammenhalt und Solidarität unter uns hervorrief. Eine große Rolle bei der Meinungsbildung des Leutnants über Bausoldaten spielten wahrscheinlich auch das ungenügende Wissen und mangelhafte Vorstellungen über die unterschiedlichen Motivationen und Gründe, die zum Dienst ohne Waffe bei allen Bausoldaten vorhanden sind. Da man in der Armee auf die Gründe jedes einzelnen nicht eingeht oder eingeben will, vermischt sich vieles Gesehene oder Gehörte, meistens aus - den Zusammenhang gerissene, bei vielen Vorgesetzten. Es tragen aber auch leider manche Verhaltensweisen von Bausoldaten dazu bei. Wir sprachen auch über die besonders Stellung des Dienstgrades "Leutnant, Unterleutnant" zwischen den Bausoldaten und seinen Vorgesetzten. Da die Dienstzeit 4 Jahre beträgt, ist jeder bestrebt, den Leutnantsrang zu erhalten. Daraus ergeben sich gewisse gesellschaftliche und finanzielle Vorteile beim Studium. Es ist also ein Zwang da, der bei 10 jährig Dienenden nicht so stark ausgeprägt scheint. Unterleutnants und Leutnants sind also einem gewissen Druck ausgesetzt, immer bestrebt, der Führung als auch den ihnen unterstellten Soldaten alles recht zu machen. Hinzu kommt das Alter dieser Personen. Die meisten sind um einiges jünger als die Bausoldaten und besitzen auch nicht deren Lebenserfahrung (Familie, Beruf, usw.). Meinung nach sind manche, zumindest am Anfang, total überfordert, so daß es zu gewissen Fehlreaktionen kommen kann. Als ehemaliger Bausoldat verstehe ich unter diesen Gesichtspunkten viele (Fehl-) Reaktionen unserer Vorgesetzten besser. Wir beendeten unser Gespräch, ohne unsere manchmal gegensätzlichen Meinungen geändert zu haben. ich diesen Dialog als positiv empfunden. So sind vielleicht einige Vorurteile zwischen uns abgebaut worden. - Wenn die Herrscher nicht so regieren, wie ich es wünsche, verzichte ich darauf, ihnen zu helfen, mich zu regieren. Ich werde dann passiver Widerständler... (M. K. Gandhi) - - -
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- - - Betroffenheitsbericht eines Bausoldaten Im Zug nach W. wurde mit noch nicht so richtig bewußt, was auf mich zukommt. Man hatte noch so eine gewisse Erwartungshaltung vor dem Neuen und war je noch in Zivil und in Freiheit. Die Erinnerungen an Frau und Kinder waren noch frisch. Als der Stacheldasht vom Objekt in Sicht kam, wurde mir dann doch etwas mulmig zumute. Nachdem dann die langen Stunden Straß vom Papierkrieg, Einkleiden Umziehen usw. vorbei waren, wußte ich, was Familie und zu Hause für mich bedeuten. In jeder freien Minute war ich in Gedanken Zuhause. - Nach den ersten Tagen bekam ich mit, wo es lang geht und ich merkte, daß im Gegensatz zu den "normalen" Soldaten unsere Grundausbildung nicht so hart ist. wie ich es mir erst vorstellte. Ich hatte den Eindruck, daß die Vorgesetzten sehr Lustlos an die Sache herangingen und sie waren und sie waren öfter uneins. An diesem Desinteresse der Vorgesetzten hat sich die ganzen Wochen und Monate nichts geändert. so daß ich der Eindruck habe, ich hin nicht zur Verteidigung hier, sondern nur billige Arbeitskraft. In den ersten Wochen hat man sehr viel an die Familie gedacht, viel geschrieben und sich Sorgen gemacht, ob es allen gut geht, ob die Frau allein zurecht kommt ... Nach dem ersten Wochenende zu Hause, daß ich sehr intensiv mit Frau und Kindern verbracht habe, hatte ich mich doch allmählich damit abgefunden, die Zeit hier zu dienen. - Leider bekommt man immer wieder zu spüren, daß Bausoldaten nicht gut angesehen sind. Wir haben uns mit Soldaten unterhalten, sie wußten größtenteils nichts über uns. Ihnen wurde gesagt, die Spaties sind größtenteils aus dem Knast, wußten in etwa Bescheid, weil sie unsere Vorgänger kannten. Die Soldaten wurden belehrt. mit uns nicht zu sprechen oder Kontakt aufzunehmen. Wir sind deshalb - isoliert in extra Baracken abseits von den anderen Unterkünften untergebracht. Wir sind dabei, das Feindbild abzubauen und haben auch gewisse kleine Fortschritte gemacht, aber es bleibt noch viel zu tun. Die Bevölkerung zeigt im Ganzen Sympathie für uns Bausoldaten. Jetzt haben wir uns "eingelebt". Freizeitmöglichkeiten sind leides begrenzt. Wer Ausgang hat. kann bei schönem Wetter ins Bad fahren. Ansonsten bleibt nur die Gaststätte und da eventuell ein paar Stunden am Billerdtisch. - Sehr geehrter Herr S. B. den 30. 7. 1988 Wer. die Unterzeichnenden, wurden am 28. April 1988 zum Grundwehrdienst als Bausoldat eingezogen und von verschiedauan Sienststellen nach B. abkommandiert. Die Versetzung fand in der letzten Woche statt. Mit unserer Abkommandierung wurde die Kompaniestärke der Haukompanie in B. wiederhergestellt Ab dem 1. 8. 1988 sollen wir in den Aluminiumwerken I und II des GKB arbeiten. Satt 14 Tagen arbeitet ein Teil der Kompanie im rollenden 3-Schicht-System. In den völlig veralteten Werken sind die Bausoldaten auf unfreiwilliger Basis tätig: wochentags jeweils 8 Stunden und am Wochenende jeweils 12 Stunden. Nach Aussagen und Schilderungen der Bausoldaten, die bereits dort im Einsatz sind, werden in den beiden Werken grobe Verstöße gegen den Arbeite- und Gesundheitsschutz begannen. - Rakten und Feststellungen zu unserem Einsatz in den Aluminiumwarken I und II des CKB Die Mitteilungen an unsers Bischöfe sind eindeutig nachprüfbar. Es handelt sich zum einen um mündliche Auesagen von leitenden Mitarbeitern des CKB, die durch Zeugen bestätigt werden können. Zum anderen gibt es schriftlich festgehaltene Werte und Fakten die bestimmt such nachprüfbar sind. Gewisse Schlußfolgerungen haben wir selber gezogen. - - - -

- - 1. Gefährdung durch die Abgase Leut Aussage des Abteilungsleiters im Produktionsbereich 3 (Aluminiumproduktion) des CKB, Gen. Harmasky, beträgt der Kohlenmoxidgchalt das 5 -7fache und der Flurwassarstoffgehalt das 3 - 4fache der zulässsigen MAK - Norm (mexim. Arbeitsphatzkonzentration). Dazu muß gesagt werden, daß nach Aussage eines Brigadiers diese Werte in der Eingangszone der Produktionshallen gemessen wurden. Also liegen die Größen an den Elstrolysebädern wahrscheinlich noch höher als die Maßwerte ergeben gaben. Außerdem werden in den Hallen Kraftfahrzeuge eingesetzt, deren Diesemmotoren zusätzliche Abgase schaffen. Dies sind offensichtlich nicht weiter erfaßt. 2. Gefährdung durch den Verbrennungsprozeß Die Gefährdung durch den Verbrennungsvorgang sind vielfältig. Des größte Problem besteht durch die in den Bädern vorhandene 950ºC heiße Schmelze. Durch Zugabe von Soda und ähnlichem wird diese Gefahr noch erhöht. Die Arbeitsschutzmittel (Brille, Helm, Handschuhe und Schuhe verhindern nicht in genügendem Maße die Verbrennungen, die durch glühende Spritzer verursacht werden können. Es ist auch unmöglich, mit allen diesen Arbeitsschutzmitteln 8 Stunden am Alubad zu arbeiten. Deshalb wird vielfältig und offenkundig gegen den Arbeitsschutz verstoßen, um sich Erleichterung zu verschaffen. Es werden z.B. grundsätzlich von den Zivilbeschäftigten keine Bri-llen und Staubmasken mehr benutzt. Glühende Schmelz wird in offenen Behältern durch die Jallen transportiert. Durch mangelnde Qualität der zur Verbrennung eingesetzten Elektvokohleblöcke 60a ... 300kg) kommt es vor daß die glühenden Kohleböcke von den Haltsrungen in die Schmelze fallen und dort von Hand mittels Eisenstangen herausgeholt werden müssen. Während dieses Vorgangs ist die Verbrennungsgefahr besonders groß und der Arbeitsschutz wird total vergessen. Durch glühende Schmelze bestehen noch viele andere Gefährdugnen, die hier nicht im einzelnen aufgeführt werden kann, da man diese schlecht beschreiben - kann. Man Muß diese Vorgänge miterlebt haben. Ein wichtiger Punkt ist die Sorglosigkeit, die in diesen Dingen an den Tag gelegt wird und Verbrennungen als Lappalien hingenommen werden. Bei einigen Arbeitsgängen, z.B. bei dem Hochdrehen der Blöcke, besteht sogar die Gefahr des Hineinfallens in die flüssige Schmelze, da auf dem obersten Rand der Bäder gestanden wird. 3. Gefährdung doch Stromfluß Da der gesamte Vorgang der Alugewinnung auf Elektrobasis erfolgt besteht auch hier teilweise Lebensgefahr. Das ergibt sich aus den total überalterten Anlagen. Das Werk I wurde 1916 gebaut und ist bis heute sicherheitstechnisch fast unverändert in Betrieb. Diese Tatsache spricht für sich! Akute Lebensgefahr besteht z.B. bei einem niederohmigen Erdschluß. Wir wurden bisher nicht belehrt, was ein solcher Erdschluß bedeutet. Die Lichttafelanzeige, welche einen Erdschluß in den Hallen signalisiert, brennt sehr oft. Der Meister entscheidet über den Grad der Gefährdung! Dies ist eine untragbare Situation. Auch gesteht in anderen Situationen die Gefahr eines Stromschlages, die von den Meistern zwar erwähnt wurde, aber als ungefährlich herunter gehandelt wird. Zitat eines Meisters: "Es besteht nach einem Vorfall ja die Möglichkeit, sich untersuchen zu lassen." Im ungünstigsten Fall ist wahrscheinlich das Ausfüllen des Totenscheines gemeint. 4. Gefährdung durch staub und Arbeitsfahrzeuge In den einzelnen Hallen Besteht eine enorme Belastung durch Staub, der. mehrere Zentimeter dich, den gesamten Hallenboden bedeckt. Dis Unsachen dafür sind vielfältig. Es gibt zwar Kehrmaschinen, dis höchst selten (einmal in der Schicht, falls nicht defekt) die Fahrspur in dem Ofenreihen kehren. Der Erfolg ist aber recht zweifelhaft. Die vielen Ecken und Kanten werden fast nie gereinigt. Irgendwo in den - -

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- Hallen entstehen immer wieder Staubwolken, z.B. entwickeln sich Staubwolken, wenn überflüssige Tonerde beim Absaugvorgang an den mit Tonerde abgedichteten wird. Die Staubgefahr wurde auch vom Betrieb erkannt. Deshalb gibt en Staubschutzmaseken. Diese sind aber so beschaffen, daß sie in den Mund genommen werden, und mittels Nasenklemmen die Nase abdichten. Wir möchten fragen, wer 8 Stunden mit zugeklemmter Nase arbeiten kann? Außerdem werden die Filter nicht getauscht. Auch sind nach jeder Schicht die Mundstücke durch Schweiß und Atemfeuchtigkeit verklebt und Atemfeuchtigkeit verklebt und fast unbrauchbar. In den Hallen werden Arbeitsfahrzeuge benutzt. Durch verschiedene Ursachen sind an fast allen Fahrzeugen große technische Mängel festzustellen (. z.B. Bremsen defekt, Lenkung ausgeschlagen, Bereifung fast null, von einer Lampe ganz zu schweigen). Diese Mängel werden auch zum Teil durch mutwillige Karambolagen verursacht. Die Gefahr, die hier gegeben ist, kann sich jeder Mensch ausrechnen. Uns wurde durch die Zivilbeschäftigten gesagt, daß es an Ersatzteilen und Fachkräften für die Reparatur fehlen würde. Für eventuelle Kontrollen wird ein unbenutztes Fahrzeug bereitgehalten. 5. Gefährdung durch schlechte Thermik in den Hallen und durch schlechte Statik der Gebäude Die Gefährdung durch giftige Gase ist eng mit der Thermik in den Hallen verbunden. Kohlenmonoxid ist schwerer als Luft und befindet sich deshalb im unteren Teil der Halle. Diesbezügliche Fragen von uns wurden mit dem Hinweis, daß doch die warme Luft über dem Ofen das Kohlenmonoxid nach oben transportiert. Es drängt sich hier die Tatsache auf, daß das stimmen könnte. Bei genauem Überlegen kommt man aber dahinter, daß es mit der Thermik nicht weit her ist. In den Hallensind die Türen, Tore und Fenster immer weit offen. Dadurch entstehen Luftwirbel, die ein Entweichen des Kohlenmonoxids unmöglich machen. Man könnte nur die Fenster und Tore schließen, begibt sich dabei aber in ein hoffnungsloses Unterfangen. Untersuchungen zur Thermik konnten uns trotz Zusage nicht vorgelegt werden. 6. Zustand der sanitären Anlagen Der Zustand der sanitären Anlagen ist menschenunwürdig und gesundheitsverachtend. Dies wird auch ganz offen von den Verantwortlichen zugegeben. Es bleibt ein schwacher Trost. Nach Aussage des Abteilungsleiters soll in der nächsten zeit was unternommen werden. Im Aluwerk II liegen die Duschen neben den Umkleideräumen im Keller der Produktionshallen. Dort ist die Hohlenmonoxidkonzentration am höchsten. Durch die räumliche Nähe der Bäder ist im Umkleideraum auch seinebeständige Tonerdeschicht in, unter und auf den Spinten vorhanden. Saubere Sachengibt es deshalb nicht. Diese Staubschicht schwimmt auch in den nebenanliegenden Duschräumen auf dem Boden. Ein richtiges Abfließen des Dreckes wird durch Unebenheiten im Boden verhindert. Es ist sogar schon vorgekommen, daß Spinte mehrere Zentimeter unter Wasser standen, da das Wasser von nebenan falsch abgeflossen war. Der Duschraum mit seinen ca. 20 Duschen ist total verschmutzt, die Kacheln sind zum großen Teil beschädigt, und an keiner befindet sich ein Brausekopf. Außerdem läuft kein Duschbeckern mehr ordnungsgemäß ab, da die Rohre durch Tonerdepartikel wahrscheinlich auch dem alter total zugesetzt sind. Die Kuschräume sind wahrscheinlich genauso alt wie die gesamten Hallen. Welche Möglichkeiten zur Verbreitung anstechender Krankheihier begeben sind, möchten wir nicht weiter anführen. Uns kostet es jedesmal eine gewisse Überwindung, diese Räume zu betreten. Zur Reinigung des Körpers wird vom Betrieb kostenlos seif und Haarwäsche zur Verfügung gestellt. Es erfolgt aber kaue eines Nutzung dieser Mittel, da ein Reinigungseffekt nich oder kaum ersielt wird. - -

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- Hallen entstehen immer wieder Staubwolken, z.B. entwickeln sich Staubwolken, wenn überflüssige Tonerde beim Absaugvorgang an den mit Tonerde abgedichteten wird. Die Staubgefahr wurde auch vom Betrieb erkannt. Deshalb gibt en Staubschutzmaseken. Diese sind aber so beschaffen, daß sie in den Mund genommen werden, und mittels Nasenklemmen die Nase abdichten. Wir möchten fragen, wer 8 Stunden mit zugeklemmter Nase arbeiten kann? Außerdem werden die Filter nicht getauscht. Auch sind nach jeder Schicht die Mundstücke durch Schweiß und Atemfeuchtigkeit verklebt und Atemfeuchtigkeit verklebt und fast unbrauchbar. In den Hallen werden Arbeitsfahrzeuge benutzt. Durch verschiedene Ursachen sind an fast allen Fahrzeugen große technische Mängel festzustellen (. z.B. Bremsen defekt, Lenkung ausgeschlagen, Bereifung fast null, von einer Lampe ganz zu schweigen). Diese Mängel werden auch zum Teil durch mutwillige Karambolagen verursacht. Die Gefahr, die hier gegeben ist, kann sich jeder Mensch ausrechnen. Uns wurde durch die Zivilbeschäftigten gesagt, daß es an Ersatzteilen und Fachkräften für die Reparatur fehlen würde. Für eventuelle Kontrollen wird ein unbenutztes Fahrzeug bereitgehalten. 5. Gefährdung durch schlechte Thermik in den Hallen und durch schlechte Statik der Gebäude Die Gefährdung durch giftige Gase ist eng mit der Thermik in den Hallen verbunden. Kohlenmonoxid ist schwerer als Luft und befindet sich deshalb im unteren Teil der Halle. Diesbezügliche Fragen von uns wurden mit dem Hinweis, daß doch die warme Luft über dem Ofen das Kohlenmonoxid nach oben transportiert. Es drängt sich hier die Tatsache auf, daß das stimmen könnte. Bei genauem Überlegen kommt man aber dahinter, daß es mit der Thermik nicht weit her ist. In den Hallensind die Türen, Tore und Fenster immer weit offen. Dadurch entstehen Luftwirbel, die ein Entweichen des Kohlenmonoxids unmöglich machen. Man könnte nur die Fenster und Tore schließen, begibt sich dabei aber in ein hoffnungsloses Unterfangen. Untersuchungen zur Thermik konnten uns trotz Zusage nicht vorgelegt werden. 6. Zustand der sanitären Anlagen Der Zustand der sanitären Anlagen ist menschenunwürdig und gesundheitsverachtend. Dies wird auch ganz offen von den Verantwortlichen zugegeben. Es bleibt ein schwacher Trost. Nach Aussage des Abteilungsleiters soll in der nächsten zeit was unternommen werden. Im Aluwerk II liegen die Duschen neben den Umkleideräumen im Keller der Produktionshallen. Dort ist die Hohlenmonoxidkonzentration am höchsten. Durch die räumliche Nähe der Bäder ist im Umkleideraum auch seinebeständige Tonerdeschicht in, unter und auf den Spinten vorhanden. Saubere Sachengibt es deshalb nicht. Diese Staubschicht schwimmt auch in den nebenanliegenden Duschräumen auf dem Boden. Ein richtiges Abfließen des Dreckes wird durch Unebenheiten im Boden verhindert. Es ist sogar schon vorgekommen, daß Spinte mehrere Zentimeter unter Wasser standen, da das Wasser von nebenan falsch abgeflossen war. Der Duschraum mit seinen ca. 20 Duschen ist total verschmutzt, die Kacheln sind zum großen Teil beschädigt, und an keiner befindet sich ein Brausekopf. Außerdem läuft kein Duschbeckern mehr ordnungsgemäß ab, da die Rohre durch Tonerdepartikel wahrscheinlich auch dem alter total zugesetzt sind. Die Kuschräume sind wahrscheinlich genauso alt wie die gesamten Hallen. Welche Möglichkeiten zur Verbreitung anstechender Krankheihier begeben sind, möchten wir nicht weiter anführen. Uns kostet es jedesmal eine gewisse Überwindung, diese Räume zu betreten. Zur Reinigung des Körpers wird vom Betrieb kostenlos seif und Haarwäsche zur Verfügung gestellt. Es erfolgt aber kaue eines Nutzung dieser Mittel, da ein Reinigungseffekt nich oder kaum ersielt wird. - Schlußfolgerungen Bevor wir zum Einsatz in die Aluwerke kamen, wurde durch unsere Vorgesetzten ein Podiumsgespräch mit leitenden Kadern des CKB, u.a. mit dem Gen. Hanaiky, organisiert. In diesem Gespräch haben wir über viele für uns offene Fragen gesprochen. Dabei wurden wir bewußt irregeführt, vertröstet und teilweise offensichtlich belogen. Zwischenzeitlich wurden einzelne Einschüchterungsversuche gestartet und versucht, Zeit zu gewinnen. Inzwischen haben wir zu den letzten uns verbleibenden Mitteln gegriffen. Wir wandten uns mit Eingaben an höchste staatliche Stellen, in denen wir zum Ausdruck brachten, wie menschenverachtend viele Zustände hier sind. Uns wurde mitgeteilt, daß ein Ministerratsbeschluß bestehen soll, der diese Verhältnisse billigt. Auf Grund der Tatsache, daß uns eine Einsicht in diese Unterlangen verwehrt wird, ist es naheliegend, an der Existenz dieser Akten zu zweifeln. Selbst die Festlegungen der Bezirkshygieneinspoktion Halle, durch OMR Dr. so. med. Ebert getroffen, werden in jeder Hinsicht ignoriert. Die Festlegungen die für die reguläre Arbeitszeit getroffen wurden, dehnen sich auf Erholungstage, Urlaubstage und Freizeit aus. Wir bitten Sie mit Nachdruck um die Einleitung baldiger Schritte, da es hierbei um die Erhaltung von Leben und Gesundheit der Betroffenen gebt. Viele von uns haben Familie und sind für diese verantwortlich. Die hohe Brisanz der Sache drückt sich in der Tatsache aus, das es schon Todesfälle in diesen Werken gab. - Anmerkungen der Redaktionsgruppe Am 18. 9. 1988 hat ein Redaktionsmitglied die Bausoldaten in B. besucht. Folgendes hat sich bis zu diesem Zeitpunkt für die Bausolde ten verändert: 1. werk I der Aluproduktion wird am 31. 12. 1989 stillgelegt. Deshalb finden keine Veränderungen in diesem Werk mehr statt. 2. Der Beginn der Rekonstruktion im Werk II soll noch in diesem Jahr erfolgen. 3. Auf Grund Don mündlichen Versprechungen von seiten der Armes gibt es aller 114 Tage Urlaub (einen Kurzurlaub und einen verlängerten Kursurlaub Pro Monat). Da die Zivilbeschäftigten aller zwei Jahre eine Kur erhalten, sollen die Bausoldaten diese in Form eines Sonderurlaubs vergütet bekommen, der in Verbindung mit dem Kurzurlaub gewährt wird. Für das Gewähren des Urlaubes gelten weiterhin die Dienstvorschriften. 4. Den Bausoldaten werden neben dem Wehrsold (150 M) 50 M Schicht- und Erschwerniszuschlag, 100 M Leitstungsprämie vom CKB und 50 M Prämie von der NVA gezahlt. Die Prämien werden für jeden Monat neu festgelegt. Die Hohe richtet sich nach der geleisteten Arbeit. 5. Das Schichtsystem wurde wie folgt: Zwei Wochen Schicht werden in der Aluproduktion absolviert. Dann folgt eine Woche Normalschicht in den unterschiedlichsten Bereichen der Bau- und Reparaturbranche des CNB. Die Sonnabend- und Sonntagsschichten werden mit freien Tagen abgegolten. 6. Die Bausoldaten unterziehen sich alle einer Qualifizierung als Facharbeiter für Schmelztechnik. 7. Wird durch den zuständigen Arzt festgestellt, daß der betreffende Bausoldat nicht mehr in der Lage ist, an seinem Arbeitsplatz tätig zu sein, erfolgt eine Versetzung in eine andere Einheit. - -

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- - - An den gesundheits- und Arbeitsbedingungen hat sich durch diese Maßnahen nichts geändert. Untersuchungen in bezug auf die Überschreitungen der marginalen Arbeitsplatzkonzentration laufen noch. Die meisten Bausoldaten sind aber mit den getroffenen Regelungen zufrieden. - aus den Zeugnissen der betroffenheit vom der 1. Vollversammlung der ÖUMENISCHEN VERSAMMLUNG vom 12. - 15. Feber. 1988 in Dresden Stephan Scheck, Jena Wehrdienstproblematik 1. Meine eigenen Erfahrungen während der Armeezeit Ich wurde 1984 zu den Bausoldaten eingezogen. Und ich muß heute sagen, ich bin damals ziemlich naiv dorthin gegangen, zwar wußte ich einige Dinge über das Leben in den Baueinheiten, aber was Militär, was Be4fehl, was Kaserne, was Offiziere wirklich bedeuten, das hat mir niemand gesagt. Und so wurde das hinter mir zuschlagende Kasernenrer zu einem der Tiefpunkte meines Lebens. Und es ging in den nächsten 18 Monaten immter tiefer. Nun möchte ich hier keinen Erfahrungsbericht geben, immter tiefer. Nun möchte ich hier keinen Erfahrungsbericht geben, nur ein paar Ansätze für Gefagren, die ich in einem Dienst in der Armee (und dazu gehören such Bausoldaten) sehe: 1. Ich werde Verantwortungs-Los, jeglichem Nachdenken über Tätigkeiten oder Ausführungen entledigt, unerfahrener Offiziers. Off habe ich darin die Machtgelüste unreifer junger Männer gesehen. 2. Ich nütze mit meiner Arbeitskraft einem Militärsystem, dem ich mich eigentlich weitestgehend anziehen wollte. Bausoldaten erbringen der Armee einen sehr hohen materiellen Nutzen, auch wann sie an zivilen Objekten arbeiten. 3. Der militärische Alltag hat mich innerlich sehr verändert. Noch lange hatte ich an den Folgen dieser 18 Monate zu knabbern. Mir ist das erst im Laufe der Jahre deutlich geworden, wärend der Zeit in der Kaserne habe ich das nicht so gespürt, welche Auswirkungen das System Armee auf den Einzelnen und seine Umgebung hat. Nicht die Storys, die dann später in den Kneipen und Kollektiven erzählt werden, sind das schlimme an der Armes, es ist der monotone, abgestumpfte, oft blödsinnige Kasernenalltag, der Menschen psychisch angreift und kaputtmacht. 2. Bemühungen um eine Alternative zum Wehrdienst diese und viele andere Erfahrungen haben in mir bereits während der Zeit bei den Bausoldaten Gedanken über eine Alternative zum Wehrdienst in Bewegung gebracht. Aber das war und ist nur eine Seite meines Engagements in der Wehrdienstarbeit. In der gegenwärtigen Situation halte ich es für sehr angebracht, die Vorbereitung von jungen Männern auf die Zeit in der Kaserne zu verbessern, zu gestalten, daß die Betroffenen mit der Situation Armee und all denen Belastungen besser umgehen können. Mir scheint an dieser Stelle ein großer Nachholebedarf zu sein. Ausgehend von einer Eingabe, die wir 1984 an verschiedene Synoden der Evangelischen Kirchen in der DDR gezüchtet haben und in der es uns um die Seelsorge und Begleitung Wehrpflichtiger und Wehrdienstleistender ging, haben in verschiedenen Städten der DDR Gruppen begonnen zu arbeiten, die eine neue Form der Wehrdienst- - - - -

- arbeit versuchen. Diese Gruppen gestalten Vorbereitungswochenellen auf den Wehrdienst und Seminare zur Entscheidungsfindung für die Musterungsjahrgänge. Neben dieser Arbeit steht auch für unsere Gruppen die Forderung nach der Einführung eines zivilen Dienstes im Mittelpunkt unserer Friedensarbeit. Diese Initiative gibt es in den letzten Jahren ja an sehr verschiedenen Stellen in der DDR, mit unterschiedlichen Ansätzen und Meinungen. Ich möchte meine Gedanken dazu versuchen deutlich zu machen, da ein ziviler Dienst für mich das Ziel auf dem Weg zu einem waffenlosen Friedenszeugnis ist, alles andere vorher sind Kompromisse, mehr oder weniger faule. Ich möchte gerne die Formulierung Zivildienst verwenden, ohne mich damit an ein westliches Modell zu halten. Diese Modelle sind in der DDR meiner Meinung nach nicht praktikabel, wir müssen andere, eigene Lösungen finden. - 3. Meine Motivation für eine Alternative zum Wehrdienst Meine eigene Motivation für den Zivildienst kommt von meinen Erfahrungen wärend der Armeezeit und gleichzeitig aus einem Nachdenken über gegenwärtige politische Entwicklungen in der Welt, die auch eine Schaffung eines Zivildienstes als echte Alternative zum dienst in der Armee möglich machen sollte und mäßte. Es wäre ein Schritt zur Abrüstung im konventionellen Bereich. Nicht zuletzt halte ich auch vom Evangelium her die Beteiligung eines Christen an einer Armee für nicht oder sehr schwer möglich. Und damit meine ich unsere Situation hier in der DDR, nicht in Südafrika oder Lateinamerika. Es geht um uns in Mitteleuropa. Ich wünsche mir einen Zivildienst, der auf dem Boden der Realität der DDR gebaut ist und von den jungen Männern fordert, wenn sie ein glaubwürdiges Zeugnis für den Frieden abgeben wollen, sich auf diese Realitäten einzulassen, sich auf bestehende Arbeirsprozesse einzulassen und dies vor allem in Bereichen mit schwierigen Arbeitsbedingungen wie im Braunkohlenbergbau, der Landwirtschaft, der Melioration oder der Forstwirtschaft und nicht nur in Krankenhäusern und Altersheimen. An zukünftige Zivildienstleistende möchte ich diese Frage stellen: Wo ist Euer Platz in diesem Land? Seid Ihr bereit, Euch auf einen arbeitspolitischen Dialog einzulassen? Für mich hieße Zivildienst in der DDR nicht den Wunsch nach einem westliche Modell zu erfüllen, sondern ein Dienst für die Gesellschaft der DDR, ja, ich möchte sagen, ein Dienst, der dem Sozialismus weiterhilft an seinen schwierigen stellen. Nur dann ist er für mich glaubwürdig. 4. Meine Wünsche auf dem Weg zu einem waffenlosen Friedenszeugnis Ich weiß, dieser Weg ist lang und auf diesem Weg habe ich im Moment drei Wünsche, die ich hier nennen möchte: 1. Wir brauchen eine stärkere und bessere Bewußtseinsbildung für junge Menschen, die den Armeedienst vor sich haben und auch eine Bewußtseinsbildung für künftige Zivildienstleistende. Hier sollten die Kirchen aktiver werden als bisher. 2. Die Ökumenische Versammlung möge sich einsetzen, daß der Prozeß zur Schaffung eines Zivildienstes in der DDR vorangebracht wird und baldmöglich ein Zivildienst Realität wird. Dazu könnte, wie schon no oft angeregt, ein Konzept erarbeitet werden und einer zuständigen staatlichen Stelle vorgelegt werden. - -

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- - - 3. Die Ökumenische Versammlung möge sich äußern, welcher Weg zum Wehrdienst für einen Christen in der DDR zum gegenwärtigen Zeitpunkt von der christlichen Tradition her, und damit meine ich die Bergpredigt und nicht die Kreuzzüge, meine ich Jesus Christus und nicht die Deutschen Christen, der gebotene ist. - Zum Schluß noch dies: Es ist viel leichter, von Träumen und Illusionen zu reden als von Realitäten. In der Gefahr stehen wir in der Frage eines Zivildienstes sehr stark. Und ich möchte, daß unser Nachdenken hier bei der Ökumenischen Versammlung Saat auf die Hoffnung nach einem Zivildienst für viele Menschen in der DDR sein kann. - Freiden konkret Frieden konkret Frienden konkret Frieden konkret Vorschlag zur Einrichtung eines sozialen Wehrersatzdienstes Auf der Grundlage der verfassungsgemäßen garantierten glaubens- und Gewissensfreiheit fordern wir aus christlicher Verantwortung für die Schöpfung, aus der humanistischen Verpflichtung zur Ehrfurcht vor dem Leben und aus dem Anspruch auf selbstverantwortbares Handeln die Einrichtung einer Alternative zur gegenwärtigen Praxis der Wehrpflicht. - Die in der DDR bestehende Praxis der Wehrpflicht (Verfassung der DDR, Art. 23;Wehrdienstgesetz der DDR vom 25.3.1982, 3. Abs.2 bzw. des Wehrdienstes ohne Waffe (Bausoldaten) steht im Widerspruch zum Verfassungsrecht auf Glaubens- und Gewissensfreiheit (Verfassung der DDR, Art. 20, Abs.1) und zum Recht eines jeden einzelnen auf freie Entfaltung seiner Persönlichkeit und Würde (Verfassung der DDR, Art, 19, Abs. 3; Art. 30). Außerdem werden die Verfassungsrechte in Art. 35, Abs. 1 und Art. 36 Angenügend gewährleistet. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit der Einrichtung eines Wehrersatzdienstes als Alternative für jene, deren Gewissen es ihnen verbietet, Dienst im militärischen Bereich zu tun. durch den sozialen Wehrersatzdienst bliebe der Dienst für die Gesellschaft erhalten, er trüge zum Ausgleich des Personaldefizits im staatlichen und kirchlichen Gesundheits- und Sozialwesen bei. Der Wehrersatzdienstleistende sieht seinen Dienst als Zeichen seiner sozialen Verantwortung. Wir fordern Rechtsverbindlichkeit in folgenden Punkten: - - - -

- - 1. Jeder Wehrpflichtige hat das uneingeschränkte Recht, einen sozialen Wehrersatzdienst alternativ zum Wehrdienst in Anspruch zu nehmen. Damit liegt die Entscheidung über die Art seines Friedensdienstes beim einzelnen Bürger, die er seiner Überzeugung und seinem Gewissen entsprechend trifft. 2. Die Entscheidung zum sozialen Wehrersatzdienst muß spätestens zur jeweiligen Einberufungsüberprüfung (bzw. Musterung) bzw. zur Einberufung zur Reserverschriftlich beim Wehrkreiskommando erfolgen. Mit der Registrierung beim Wehrkreiskommando unterstehen die den sozialen Wehrersatzdienst-Leistenden nicht mehr dem Ministerium für Nationale Verteidigung. 3. Damit setzt die Zuständigkeit des Ministerium für Gesundheits- und Sozialwesen ein, wobei abgesichert ist, daß der Pinsatz ausschließlich im nichtmilitärischen sozialen bereich erfolgt. Die den sozialen Wehrersatzdienst Leistenden legen also weder Eid noch Gelöbnis ab, behalten den Personalausweis, tragen keine Uniform und unterstehen weder der Befehlsgewalt noch der Militärgerichtsbarkeit. 4. Die Dauer des sozialen Wehrersatzdienstes kann bis zu 24 Monaten betragen. 5. Vor Antritt des sozialen Wehrersatzdienstes muß ein Gespräch Über die Einsatzweise stattfinden. 6. Eine den Erfordernissen entsprechende Ausbildung im jeweiligen Aufgabenbereich erfolgt der sozialen Zielsetzung entsprechend. Die Rechte Werden für die den sozialen Wehrersatzdienst-Leistenden auf der Grundlage des AGB mit folgenden Einschränkungen geregelt Entlohnung, Urlaub, Kündigung. 8. Die finanziellen und sozialen Leistungen entsprechen denen der Wehrdienstleistenden. 9. Durch Entlohnung entstehende finanzielle Überschüsse werden dem nichtmilitärischen sozialen Bereich zugeführt. 10. Aus der Entscheidung zum sozialen Wehrersatzdienst dürfen keine Nachteile in Bezug auf Weiterbildung und berufliche Qualifikationsmöglichkeiten erwachsen. - Mit dieser Forderung wollen wir einen Beitrag zur allgemeinen Abrüstung leisten und schließen uns der Resolution der Menschenrechtskommission der UNO vom Mai 1987 über das Recht auf Wehrdienstverweigerung an. Kontaktadressen 1. Oliver Kloß DDR-weiter Arbeits- und Westendstr. 24 Koordinierungskreis für des PF 155-12 Wehrdienstproblem DRESDEN 8027 2. Heiko Lietz, Trotschestr. 11, GÜSTROW, 2600 3. Mario Schatta, Tassostr. 16. BERLIN, 1120 - -

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- - - - Ziviler Dienst statt aktivem Wehrdienst Seit Mitte Juni 88 ist ein entsprechendes Gesetz vom Polnischen Parlament verabschiedet worden und damit in der Armee eine Alternative möglich. Auch in Ungarn soll im kommenden Jahn eine solche Lösung geschaffen werden. Genaue gesetzliche Einzelheiten werden noch besprochen. Der Einsatz erfolgt im sozialen, medizinischen oder wirtschaftlichen Bereich. Sogar in der Ud SSR erwägt die Regierung, Wehrdienstverweigerern aus religiösen Gründen künftig nicht mehr unter Strafe zu stellen. Außerdem werden in diesem Lande Familienväter mit zwei oder mehr Kindern nicht zum Wehrdienst eingezogen. (Entnommen aus "Glaube und Heimat" Nr. 37 vom 11. 9. 1988) dazu - BUDAPESTER RUNDSCHAU NR. 34. 22. Aug. 1988 Hoher Parteifunktionär über alternativen Wehrdienst "Waffe oder Besen schultern? " Immer häufiger wird heutzutage die Frage laut: Unter welchen alternativen Möglichkeiten können die jungen Leute wählen, die aus religiösen oder Gewissensgründen keinen Wehrdienst mit der Waffe leisten möchten. Zu diesen Thema interviewte das Parteiorgan Nepszabadsag Ferenc Szombsthelyi, stellvertretender Leiter der dafür zuständigen administrativen Abteilung des ZK der USAP: "Vor zwölf Jahren nahm das Parlament das Landesverteidigungsgesetz an, das bereits 1977 novelliert wurde. Aufgrund einer Übereinkunft mit den kleinen Kirchen finden auch die Glaubenssätze der Nazarener, Zeugen Jehovas und Adventisten Anerkennung, ihren Anhängern wurde ermöglicht. Wehrdienst ohne Waffe zu leisten. Wer jedoch andere als religiöse Gründe anführte, mußte sich vor dem Gesetz verantworten. Deshalb wurden jährlich etwa 40-50 junge Männer zu Freiheitsstrafen verurteilt... Seit 1977 verweigerten 590 Personen den Wehrdienst. Die meisten gehörten oder gehören kleinen Kirchen an, doch gab es such - insgesamt 13 - katholische Jugendliche, die wegen Gewissenskonflikten um Wehrdienstbefreiung nachsuchten. Inhaftiert wurden also nur diejenigen, die nicht einmal das Faktum der Rekrutierung akzeptierten, also nicht einmal zu sonstigen Arbeiten innerhalb der Armee bereit waren. In der daß Gefängnisstrafen keine Lösung darstellen und die bisherige Praxis geändert werden muß. - Die sozialistischen Länder Lösten dieses Problem recht unterschiedlich, So hat sich beispielsweise in der DDR der unbewaffnete Armeedienst seit 1960 (eigentlich 1964, Anmerk. d. Red.) gut bewährt. in polen beschloß der Sejm vor nicht allzulanger Zeit die Einführung eines Alternativdienstes. Daraus läßt sich ableiten: Wenn Ungarn mit einer bisherigen Praxis bricht, steht das nicht im Widerspruch zu den Prinzipien des Warschauer Vertrages. Derzeit liegen mehrere Varianten vor, über die verschiedene politische ren, natürlich auch das Parlament, ausführlich diskutieren werden. Wer aus Gewissensgründen weder mit noch ohne Waffe in der Armes dienen will, kann im Gesundheitswesen, in Sozialheimen, in kommunal Einrichtungen oder auf Großbaustellen arbeiten. Es wurde auch der - - - -
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- - Gedanke aufgeworfen, daß die Aufsicht über diene Tätigkeiten nicht das Verteidigungsministerium, sondern ein anderes Ressort übernimmt. - In Ungarn beträgt die Wehrpflicht 18 Monate, für die gleiche Zeitdauer können von Zeit zu Zeit Reservisten einberufen werden. Daher ist es möglich, daß der Armeedienst ohne Waffe beziehungsweise der Zivildienst proportionell verlängert wird. Über die Dienstdauer sind noch Diskussionen im Gange, die Klärung aller Details und die Vorbereitung der gesetzlichen Regelung dürfte mindestens ein Jahr beanspruchen." - Nachtrag: Ein entsprechendes Gesetz ist inzwischen verabschiedet worden (Anfang Nov. 88). Demnach beträgt die Dauer des Zivildienstes 36 Monats. Eindrücke vom Erfurter Kirchentag Dieser Kirchentag liegt nun schon einige Monate zurück und noch immer sind meine Eindrücke, die ich am Stand für Wehrdienstfragen sammeln durfte, lebendig. Viele Menschen wachten von unserem Informationsmaterial gebrauch und schon beim Durchlesen ergaben sich die ersten Fragen. Die häufigste Anfrage kam von Männern, die ihren Wehrdienst mit der Waffe abgeleistet haben und den Reservistendienst nicht mehr mit der Waffe abgeleistet wollen. Dieses Problem stand im Vordergrund; ist aber auch am kompliziertesten und mit wenig Hoffnung zu beantworten. Die Rechtsberatungen der Kirch gehen da die unterschiedlichsten Auskünfte. Einige Vertreter sagen, daß man gar nichts tun kann, während andere der Meinung sind, diese neue Überzeugung dem Wehrkreiskommando mitzuteilen. - Informationen und Termine 8. 1. 1989 Koordinierungstreffen des Arbeitskreises für Wehrdienstfragen im Jugendpfarramt Leipzig, Burgstr. 5. um 8.30 Uhr - Ausstellung Über Bausoldaten Männer für den Frieden" ist zu bestellen bei Thomas Heldt, Kleine Klausstr. 6, Halle, 4020 - Wir denken an einen Bausoldaten aus Waren, der im Oktober 1 Monat nach Schwedt mußte, weil dieser dis Arbeit verweigerte, da die Arbeitsschutzmaßnahmen ihm nicht genügten. - Alles, was Ihr zu diesem Blatt schreiben möchtet, Kritiken, Vorschläge Beiträge usw. bitte an folgende Adresse: Arbeitskreis Wehrdienstfragen beim Stadtjugendpfarramt Jana Lutherstr. 3 JENA 6900 --- Für innerkirchlichen Gebrauch --- - + Aenean commodo ligula eget dolor. Aenean massa. Cum sociis natoque penatibus et magnis dis parturient montes, nascetur ridiculus mus. Donec quam felis, ultricies nec, pellentesque eu, pretium quis, sem. Nulla consequat massa quis enim.
diff --git a/Tests/Unit/Format/TeiTest.php b/Tests/Unit/Format/TeiTest.php index 894507c74b..1c409048f2 100644 --- a/Tests/Unit/Format/TeiTest.php +++ b/Tests/Unit/Format/TeiTest.php @@ -12,7 +12,6 @@ namespace Kitodo\Dlf\Tests\Unit\Format; -use Kitodo\Dlf\Format\Alto; use Kitodo\Dlf\Format\Tei; use TYPO3\TestingFramework\Core\Unit\UnitTestCase; @@ -26,10 +25,10 @@ public function getRawData(): void { $xml = simplexml_load_file(__DIR__ . '/../../Fixtures/Format/tei.xml'); $tei = new Tei(); - + $tei->setPageId('f0001'); $rawText = $tei->getRawText($xml); - self::assertEquals('Bürgertum und Bürgerlichkeit in Dresden DRESDNER HEFTE', $rawText); + self::assertEquals('Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit.', $rawText); } /** @@ -39,31 +38,13 @@ public function getRawData(): void public function getTextAsMiniOcr(): void { $xml = simplexml_load_file(__DIR__ . '/../../Fixtures/Format/tei.xml'); - $alto = new Tei(); - - $rawText = $alto->getTextAsMiniOcr($xml); + $tei = new Tei(); + $tei->setPageId('f0002'); + $rawText = $tei->getTextAsMiniOcr($xml); $miniOCR = << - - - Bürgertum - und - - - Bürgerlichkeit - in - Dresden - - - - - DRESDNER - - - HEFTE - - + Aenean commodo ligula eget dolor. Aenean massa. Cum sociis natoque penatibus et magnis dis parturient montes, nascetur ridiculus mus. Donec quam felis, ultricies nec, pellentesque eu, pretium quis, sem. Nulla consequat massa quis enim. XML; From 0880dff5f9307dbe5ccea40e2e8f3f60d8c4948d Mon Sep 17 00:00:00 2001 From: Markus Weigelt Date: Mon, 1 Sep 2025 15:49:12 +0200 Subject: [PATCH 03/12] Add fulltext documentation --- Documentation/User/Index.rst | 69 +++++++++++++++++++++++++++++++++++- 1 file changed, 68 insertions(+), 1 deletion(-) diff --git a/Documentation/User/Index.rst b/Documentation/User/Index.rst index 4596f9a402..1df500e08e 100644 --- a/Documentation/User/Index.rst +++ b/Documentation/User/Index.rst @@ -16,7 +16,6 @@ User Manual :local: :depth: 2 - .. _indexing_documents: Indexing Documents @@ -545,3 +544,71 @@ With the command `kitodo:optimize` it is possible to hard commit documents to an Show each processed documents uid and location with timestamp and amount of processed/all documents. :Example: + + +.. _indexing_fulltexts: + +Indexing full texts +================== + +Full texts must be provided in the ``FULLTEXT`` file group within the METS. Kitodo.Presentation supports the ALTO and TEI format for indexing full texts. + +**ALTO** + +Each ALTO file contains the full text of a single page of the document. + +.. code-block:: xml + + + + + + + + ... + + +**TEI** + +TEI contains all full texts of the entire document. + +.. code-block:: xml + + + + + + +For indexing full texts, the formats need to be defined in the Data Formats or in the table ``tx_dlf_formats`` with following settings. + +.. t3-field-list-table:: + :header-rows: 1 + + - :Type: + Format Name (e.g. in METS) + :Root: + Root Element + :Namespace: + Namespace URI + :Class: + Class Name + + - :Type: + ALTO + :Root: + alto + :Namespace: + http://www.loc.gov/standards/alto/ns-v2# + :Class: + ``Kitodo\Dlf\Format\Alto`` + + - :Type: + TEI + :Root: + TEI + :Namespace: + http://www.tei-c.org/ns/1.0 + :Class: + ``Kitodo\Dlf\Format\Tei`` + +After configuration, all full texts will be indexed when executing the commands of :ref:`indexing_documents`. From 38dbdfedf0b1d12d30d78eec0eddaa8f9bebb1e1 Mon Sep 17 00:00:00 2001 From: Markus Weigelt Date: Mon, 1 Sep 2025 16:43:12 +0200 Subject: [PATCH 04/12] Update documentation and improve TEI xml --- Documentation/User/Index.rst | 5 +++++ Tests/Fixtures/Format/tei.xml | 11 ++++++----- 2 files changed, 11 insertions(+), 5 deletions(-) diff --git a/Documentation/User/Index.rst b/Documentation/User/Index.rst index 1df500e08e..159171d0d3 100644 --- a/Documentation/User/Index.rst +++ b/Documentation/User/Index.rst @@ -579,6 +579,11 @@ TEI contains all full texts of the entire document. +.. note:: + + The identifier of the ``facsimile`` tag (and thus the ``pb`` tag (page break) references) in the TEI must match the ``ID`` attribute of the ``mets:div`` with type ``page`` in the physical structMap of the METS. Otherwise, the pages cannot be mapped and will not be indexed. + + For indexing full texts, the formats need to be defined in the Data Formats or in the table ``tx_dlf_formats`` with following settings. .. t3-field-list-table:: diff --git a/Tests/Fixtures/Format/tei.xml b/Tests/Fixtures/Format/tei.xml index 19aea74e34..0b2db72cde 100644 --- a/Tests/Fixtures/Format/tei.xml +++ b/Tests/Fixtures/Format/tei.xml @@ -3,12 +3,13 @@ - + + - +

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit. @@ -16,10 +17,10 @@ -

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Aenean commodo ligula eget dolor. Aenean massa. Cum sociis natoque penatibus et magnis dis parturient montes, nascetur ridiculus mus. Donec quam felis, ultricies nec, pellentesque eu, pretium quis, sem. Nulla consequat massa quis enim. From dd819b766e9b546a0a636e4995da4eb4508ae913 Mon Sep 17 00:00:00 2001 From: Markus Weigelt Date: Mon, 1 Sep 2025 16:49:20 +0200 Subject: [PATCH 05/12] Improve comments --- Classes/Common/FulltextInterface.php | 7 +++++++ Classes/Format/Alto.php | 5 +++-- Classes/Format/Tei.php | 18 ++++++------------ 3 files changed, 16 insertions(+), 14 deletions(-) diff --git a/Classes/Common/FulltextInterface.php b/Classes/Common/FulltextInterface.php index 922f8ee12e..cc68ed8b5f 100644 --- a/Classes/Common/FulltextInterface.php +++ b/Classes/Common/FulltextInterface.php @@ -24,6 +24,13 @@ */ interface FulltextInterface{ + /** + * Set the page identifier. + * + * @access public + * + * @param string $pageId The page identifier of mets:div in the physical struct map of the METS. + */ public function setPageId(string $pageId): void; /** diff --git a/Classes/Format/Alto.php b/Classes/Format/Alto.php index f5671b321e..c7f9771956 100644 --- a/Classes/Format/Alto.php +++ b/Classes/Format/Alto.php @@ -12,6 +12,8 @@ namespace Kitodo\Dlf\Format; +use Kitodo\Dlf\Common\FulltextInterface; + /** * Fulltext ALTO format class for the 'dlf' extension * @@ -22,9 +24,8 @@ * * @access public */ -class Alto implements \Kitodo\Dlf\Common\FulltextInterface +class Alto implements FulltextInterface { - /** * This extracts the fulltext data from ALTO XML * diff --git a/Classes/Format/Tei.php b/Classes/Format/Tei.php index 87728f9a2a..0f20a5a684 100644 --- a/Classes/Format/Tei.php +++ b/Classes/Format/Tei.php @@ -12,6 +12,7 @@ namespace Kitodo\Dlf\Format; +use Kitodo\Dlf\Common\FulltextInterface; use Psr\Log\LoggerAwareInterface; use Psr\Log\LoggerAwareTrait; @@ -25,7 +26,7 @@ * * @access public */ -class Tei implements \Kitodo\Dlf\Common\FulltextInterface, LoggerAwareInterface +class Tei implements FulltextInterface, LoggerAwareInterface { use LoggerAwareTrait; @@ -37,7 +38,7 @@ public function setPageId(string $pageId): void } /** - * This extracts the fulltext data from ALTO XML + * This extracts the fulltext data from TEI XML * * @access public * @@ -87,7 +88,7 @@ public function getRawText(\SimpleXMLElement $xml): string } /** - * This extracts the fulltext data from ALTO XML and returns it in MiniOCR format + * This extracts the fulltext data from TEI XML and returns it in MiniOCR format * * @access public * @@ -113,20 +114,13 @@ public function getTextAsMiniOcr(\SimpleXMLElement $xml): string } /** - * This registers the necessary ALTO namespace for the current ALTO-XML + * This registers the necessary TEI namespace for the current TEI-XML * * @access private * * @param \SimpleXMLElement &$xml: The XML to register the namespace for */ - /** - * This registers the necessary ALTO namespace for the current ALTO-XML - * - * @access private - * - * @param \SimpleXMLElement &$xml: The XML to register the namespace for - */ - private function registerTeiNamespace(\SimpleXMLElement &$xml) + private function registerTeiNamespace(\SimpleXMLElement $xml) { $namespace = $xml->getDocNamespaces(); From d0189c7abc63cf42023701072bdde85d813dffc9 Mon Sep 17 00:00:00 2001 From: Markus Weigelt Date: Mon, 1 Sep 2025 16:52:48 +0200 Subject: [PATCH 06/12] Rename variable contentHTMl to contentXml --- Classes/Format/Tei.php | 10 +++++----- 1 file changed, 5 insertions(+), 5 deletions(-) diff --git a/Classes/Format/Tei.php b/Classes/Format/Tei.php index 0f20a5a684..e919fac2a2 100644 --- a/Classes/Format/Tei.php +++ b/Classes/Format/Tei.php @@ -57,21 +57,21 @@ public function getRawText(\SimpleXMLElement $xml): string $this->registerTeiNamespace($xml); // Get all (presumed) words of the text. - $contentHtml = $xml->xpath('./TEI:text')[0]->asXML(); + $contentXml = $xml->xpath('./TEI:text')[0]->asXML(); // Remove tags but keep their content - $contentHtml = preg_replace('/<\/?(?:body|front|div|head|titlePage)[^>]*>/u', '', $contentHtml); + $contentXml = preg_replace('/<\/?(?:body|front|div|head|titlePage)[^>]*>/u', '', $contentXml); // Replace linebreaks - $contentHtml = preg_replace('/]*)?\/>/u', '', $contentHtml); - $contentHtml = preg_replace('/\s+/', ' ', $contentHtml); + $contentXml = preg_replace('/]*)?\/>/u', '', $contentXml); + $contentXml = preg_replace('/\s+/', ' ', $contentXml); // Extract content between each and the next or end of string $pattern = '/]*facs="([^"]+)"[^>]*\/>([\s\S]*?)(?=]*\/>|$)/u'; $facs = []; // Use preg_match_all to get all matches at once - if (preg_match_all($pattern, $contentHtml, $matches, PREG_SET_ORDER)) { + if (preg_match_all($pattern, $contentXml, $matches, PREG_SET_ORDER)) { foreach ($matches as $match) { $facsMatch = trim($match[1]); $facsId = str_starts_with($facsMatch, "#") ? substr($facsMatch, 1) : $facsMatch; From 31358b1f6d1b0fbec9a398155680c1949108b4e4 Mon Sep 17 00:00:00 2001 From: Sebastian Meyer Date: Mon, 1 Sep 2025 17:50:00 +0200 Subject: [PATCH 07/12] Update Classes/Common/FulltextInterface.php --- Classes/Common/FulltextInterface.php | 3 ++- 1 file changed, 2 insertions(+), 1 deletion(-) diff --git a/Classes/Common/FulltextInterface.php b/Classes/Common/FulltextInterface.php index cc68ed8b5f..da6c9b7d9b 100644 --- a/Classes/Common/FulltextInterface.php +++ b/Classes/Common/FulltextInterface.php @@ -22,7 +22,8 @@ * * @abstract */ -interface FulltextInterface{ +interface FulltextInterface +{ /** * Set the page identifier. From c2a703633399924161fe5b9f85694e74ad2057c7 Mon Sep 17 00:00:00 2001 From: Sebastian Meyer Date: Mon, 1 Sep 2025 17:50:06 +0200 Subject: [PATCH 08/12] Update Classes/Format/Tei.php --- Classes/Format/Tei.php | 2 +- 1 file changed, 1 insertion(+), 1 deletion(-) diff --git a/Classes/Format/Tei.php b/Classes/Format/Tei.php index e919fac2a2..a6e6d4fc72 100644 --- a/Classes/Format/Tei.php +++ b/Classes/Format/Tei.php @@ -48,7 +48,7 @@ public function setPageId(string $pageId): void */ public function getRawText(\SimpleXMLElement $xml): string { - if(empty($this->pageId)) { + if (empty($this->pageId)) { $this->logger->warning('Text could not be retrieved from TEI because the page ID is empty.'); return ''; } From c603a80a21aba9ad84923366ebaa1136dbd5f4dc Mon Sep 17 00:00:00 2001 From: Sebastian Meyer Date: Mon, 1 Sep 2025 17:50:11 +0200 Subject: [PATCH 09/12] Update Classes/Format/Tei.php --- Classes/Format/Tei.php | 2 +- 1 file changed, 1 insertion(+), 1 deletion(-) diff --git a/Classes/Format/Tei.php b/Classes/Format/Tei.php index a6e6d4fc72..c77606115b 100644 --- a/Classes/Format/Tei.php +++ b/Classes/Format/Tei.php @@ -79,7 +79,7 @@ public function getRawText(\SimpleXMLElement $xml): string } } - if(!array_key_exists($this->pageId, $facs)) { + if (!array_key_exists($this->pageId, $facs)) { $this->logger->debug('The page break attribute "facs" with the page identifier postfix "' . $this->pageId . '" could not be found in the TEI document'); return ''; } From 2b9ec2ace26e3edc63db3696724a579329675c18 Mon Sep 17 00:00:00 2001 From: Sebastian Meyer Date: Mon, 1 Sep 2025 17:50:17 +0200 Subject: [PATCH 10/12] Update Classes/Format/Tei.php --- Classes/Format/Tei.php | 1 + 1 file changed, 1 insertion(+) diff --git a/Classes/Format/Tei.php b/Classes/Format/Tei.php index c77606115b..81f3b93fa9 100644 --- a/Classes/Format/Tei.php +++ b/Classes/Format/Tei.php @@ -15,6 +15,7 @@ use Kitodo\Dlf\Common\FulltextInterface; use Psr\Log\LoggerAwareInterface; use Psr\Log\LoggerAwareTrait; +use SimpleXMLElement; /** * Fulltext ALTO format class for the 'dlf' extension From d9c1166b913141ade2dc41a59b96c94a0445ffbc Mon Sep 17 00:00:00 2001 From: Sebastian Meyer Date: Mon, 1 Sep 2025 17:50:22 +0200 Subject: [PATCH 11/12] Update Classes/Format/Tei.php --- Classes/Format/Tei.php | 2 +- 1 file changed, 1 insertion(+), 1 deletion(-) diff --git a/Classes/Format/Tei.php b/Classes/Format/Tei.php index 81f3b93fa9..8110988be2 100644 --- a/Classes/Format/Tei.php +++ b/Classes/Format/Tei.php @@ -105,7 +105,7 @@ public function getTextAsMiniOcr(\SimpleXMLElement $xml): string return ''; } - $miniOcr = new \SimpleXMLElement(""); + $miniOcr = new SimpleXMLElement(""); $miniOcr->addChild('b', $rawText); $miniOcrXml = $miniOcr->asXml(); if (\is_string($miniOcrXml)) { From 4b6e7486d3be362e273d7d499908517d770530cf Mon Sep 17 00:00:00 2001 From: Sebastian Meyer Date: Mon, 1 Sep 2025 17:50:27 +0200 Subject: [PATCH 12/12] Update Classes/Format/Tei.php --- Classes/Format/Tei.php | 1 - 1 file changed, 1 deletion(-) diff --git a/Classes/Format/Tei.php b/Classes/Format/Tei.php index 8110988be2..e5d2c1de6b 100644 --- a/Classes/Format/Tei.php +++ b/Classes/Format/Tei.php @@ -129,5 +129,4 @@ private function registerTeiNamespace(\SimpleXMLElement $xml) $xml->registerXPathNamespace('TEI', 'http://www.tei-c.org/ns/1.0'); } } - }